Am 08.11.2018 um 19:16 Uhr wurde die FF Weistrach zur Unterstützung der FF Rohrbach bei einer Baggerbergung nachalarmiert. Ein Kettenbagger blieb bei Ausgrabungsarbeiten im Bachbett stecken und konnte weder vor noch zurück. Da um 19:30 Uhr sowieso alle drei Weistracher Wehren eine Atemschutzübung gehabt hätten waren bereits sehr viele Feuerwehrmitglieder im FF Haus.

Die Bergung gestaltete sich sehr schwierig da neben dem Bach nur wenig Platz war und dadurch die Feuerwehrfahrzeuge nicht optimal positioniert werden konnten. Daher musste die Seilwinde des RLFA 2000 über eine Umlenkrolle die an einem Feuerwehrfahrzeug montiert wurde geführt werden. Leider war der Winkel nicht optimal sodass das Feuerwehrfahrzeug Richtung Bach gezogen wurde. Danach wurde das Feuerwehrfahrzeug durch einen Traktor mit Seilwinde ersetzt wobei das Schild in die Erde gedrückt wurde um einen besseren halt zu bekommen.

Während die FF Rohrbach und Weistrach die Bergung des Baggers vorbereiteten pumpte die FF Goldberg mit Tauchpumpen das Wasser ab damit der Motor des Baggers durch den steigenden Wasserstand nicht absäuft.

Nach einigen Versuchen konnte nach mühevollem Einsatz der Bagger allmählich aus dem matschigen Bachbett gezogen werden.

Die FF Weistrach stand mit 13 Mitgliedern und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

Auch diesen Sommer musste die FF Weistrach eine Vielzahl an Wassertransporte durchführen. Durch die lang andauernde Hitzewelle und die ausgebliebenen Niederschläge gingen die Grundwasserspiegel einiger Hausbrunnen zur neige. Über das gesamte Gemeindegebiet verstreut mussten landwirtschaftliche Objekte aber auch Einfamilienhäuser mit Nutzwasser versorgt werden.

Insgesamt wurden bei 40 Transporte 80.000 Liter Wasser zu den Gemeindebürgern transportiert wobei rund 450 Kilometer mit dem Tankwagen zurückgelegt wurden.

Am 17.09.2018 um 09:39 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer Bergung zweier PKW´s auf die B 122 gerufen. Im Kreuzungsbereich der B122 zur L 85 der sogenannten Putzkreuzung kollidierten zwei Fahrzeuge miteinander. Nachdem die Feuerwehrmänner die Unfallstelle absicherten wurden die Fahrzeuge von der Fahrbahn entfernt.

Anschließend wurde die Fahrbahn von herumliegenden Fahrzeugteilen gereinigt. Danach konnte wieder in das Feuerwehrhaus eingerückt werden.

 

Direkt nach dem Brandverdacht wurden wir am 15.05.2018 um 22:51 Uhr mittels stillem Alarm zu einem Technischen Einsatz auf die B122 Km 18,40 gerufen. Eine Lenkerin befand sich auf einer Seitenstraße zur B122 wobei sie ihren PKW ein Stück zurücksetzen wollte. Genau bei diesem Manöver rutschte der PKW rückwärts in den steilen Straßengraben.

Die FF Weistrach sicherte die Einsatzstelle in beide Richtungen ab und Einsatzleiter Pürmayr erkundete die Lage. Da der PKW kaum Beschädigungen aufwies wurde die schonende Bergung mittels Ladekran durchgeführt. Dazu wurde vom Disponenten der Bereichsalarmzentrale Amstetten das Wechselladefahrzeug der FF Ulmerfeld-Hausmening nachalarmiert. 

Die Mitglieder der FF Ulmerfeld-Hausmening bereiteten in Zusammenarbeit mit der FF Weistrach die Bergung vor. Dabei wurde mit der Seilwinde des RLFA 2000 das Fahrzeug gegen weiteres abrutschen gesichert. Mit dem Ladekran wurde die hintere Achse aus dem Schlamm gehoben. Mit vereinten Kräften konnte der PKW wieder auf die Straße gestellt werden. Die unverletzt gebliebene Lenkerin konnte danach die Heimfahrt mit dem VW antreten.

Die FF Weistrach stand mit 3 Fahrzeugen und 25 Mitgliedern bis 00:35 Uhr im Einsatz.

Ebenfalls im Einsatz Polizei St.Peter/Au und FF Ulmerfeld-Hausmening 

Am 15.05.2018 um 22:13 Uhr wurde die FF Weistrach zu einem Brandverdacht nach Hartlmühl gerufen. Der Anrufer teilte telefonisch einem Feuerwehrmitglied der sich mit einigen Kameraden noch im Feuerwehrhaus befand mit, dass er die Hilfe der Feuerwehr benötigt. Grund dafür war ein vorangegangener Kaminbrand der vom Hausbesitzer entdeckt wurde und bereits wieder erloschen war. Aufgrund der spürbaren Erwärmung des Kamins und der Rigipsverkleidungen war sich der Landwirt nicht sicher ob die Verkleidungen bzw. Deckendurchführungen doch nicht zu warm wurden.

Am Einsatzort angekommen wurde der gesamte Kamin vom Heizraum bis zum Dachboden mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnte Einsatzleiter Gregor Payrleitner feststellen, dass die Erwärmung der Rigipsverkleidung im Obergeschoss rund 50 Grad betrug. Vorsorglich wurde bereits vom Landwirt der angrenzende Kleiderkasten von der erwärmten Wand weggeschoben sodass eine bessere Luftzirkulation ermöglicht wurde. Im Dachgeschoss konnte bei dem mit Ziegel gemauerten Kamin eine Oberflächentemperatur von rund 95 Grad gemessen werden. Die Nachschau im Kamin hat ergeben das kein Brand mehr vorhanden war.

Anschließend wurde auch von Außen der Kamin mit der Wärmebildkamera betrachtet. Nach einer Besprechung über die weiteren Maßnahmen und Rücksprache mit dem zuständigen Rauchfangkehrer konnten die Mitglieder den Einsatz kurz vor 23:00 Uhr beenden wobei es direkt zur Fahrzeugbergung auf die B 122 ging.

Somit konnte Entwarnung gegeben werden und die Familienmitglieder beruhigt schlafen gehen.