Am 17.05.2017 kurz nach 18:00 Uhr wurde die FF Weistrach mittels Sirene zu einem Brandeinsatz alarmiert. Bei einem Landwirtschaftlichen Objekt im Gemeindegebiet von Hartlmühl brannte bzw. glosste ein Misthaufen. Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter rüsteten sich zwei Trupps (6 Mann) mit Atemschutzgeräten einem HD und C Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung aus. Um die Glutnester besser löschen zu können wurde der Haufen mit einem Lader und Mistgabeln verteilt. Aufgrund der benötigten Wassermenge wurde das HLF 2 der FF Rohrbach zur Wasserversorgung nachalarmiert.

Zum Abschluss wurde die Oberfläche des Misthaufens mit Wasser unter Zugabe von Netzmittel beaufschlagt. Der Brand dürfte durch nicht ganz kalt gewordene Asche entstanden sein.

Die FF Weistrach stand mit 3 Fahrzeugen und 25 Mann rund 2 Stunden im Einsatz.

 

Was ist ein Netzmittel?

Ein Netzmittel ist ein Zusatz zum Löschwasser für die Herabsetzung der Oberflächenspannung des Wassers. Als Netzmittel werden übliche Mehrbereichsschaummittel verwendet,  bereits in einem Bereich von ca. 0,5 – 1 %. Netzmittel werden zugesetzt, um durch Herabsetzen der Oberflächenspannung das Eindringen des Löschmittels in das Brandgut zu verbessern oder erst zu ermöglichen.

Am 09.05.2017 um 08:10 Uhr wurde die FF Weistrach aufgrund der starken Niederschläge zu Auspumparbeiten alarmiert. In einem Einfamilienhaus suchte sich das Wasser einen Weg in den Keller und überflutete diesen. Die Feuerwehrmänner räumten einen Teil des Kellers aus und saugten das Wasser mit einem Nasssauger ab. Zur besseren entfernung des Wassers wurde ein Landwirt mit einem Traktor samt Vakuumfass angefordert. Nach rund 2 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Abschliessend wurden noch Kontrollfahrten im Einsatzgebiet durchgeführt. Zum Glück musste die Feuerwehr keine weiteren Einsätze abarbeiten..

Am 12.04.2017 um 15:17 Uhr wurde die FF Weistrach zu einem Technischen Einsatz gerufen. Im Alarmtext wurde uns mitgeteilt, dass am Weg zum Modellflugplatz ein Baum über die Straße hängt. Am Einsatzort führte Einsatzleiter Pürmayr die Lageerkundung durch. Bei Straßenbauarbeiten fuhr ein LKW mit seiner aufgekippten Mulde am Waldweg und leerte Material ab. Dabei übersah der Fahrer zwei große Äste eines Baumes und beschädigte diese.

Nach Absprache mit dem Waldbesitzer der ebenfalls als Feuerwehrmitglied im Einsatz stand, wurden mit der Seilwinde kurzerhand die Äste entfernt und nicht der ganze Baum gefällt.

Die FF Weistrach konnte nach rund 45 Minuten mit 2 Fahrzeugen und 12 Mitgliedern einrücken. 

Am 09.03.2017 um 14:48 Uhr wurde die FF Weistrach von der Polizeiinspektion St.Peter/Au zu einer PKW Bergung auf die B 122 Höhe Firma Steindl gerufen. Im Alarmierungstext wurde den 9 ausgerückten Feuerwehrmännern mitgeteilt, dass sich ein PKW im Straßengraben befindet.

Eine Lenkerin fuhr mit ihrem VW Golf Kombi von Steyr Richtung Weistrach. In einer Linkskurve geriet das Fahrzeug auf den Bordstein des Brückengeländers wobei sich das Fahrzeug eindrehte über die Gegenfahrbahn schlitterte und die Böschung in den Straßengraben rutschte. Die Lenkerin hatte großes Glück das zu diesem Zeitpunkt kein Gegenverkehr kam und sich das Auto auch nicht überschlug. Somit wurde seitens der Feuerwehr die Unfallstelle abgesichert und die Batterie des PKW´s abgeklemmt. Anschliessend wurde mit der Seilwinde des RLFA 2000 der Golf entlang der Böschung auf einen Güterweg gezogen.

Um 16:00 Uhr konnte die FF Weistrach mit 9 Mann und 2 Fahrzeugen einrücken. 

Am 04.03.2017 kurz nach 15:00 Uhr wurde die FF Weistrach zu einem Sturmeinsatz gerufen. In der Haassiedlung drohten die Sturmböen eine Dachfolie abzudecken. Aufgrund der kalten Temperaturen konnte die Dachfolie noch nicht vollflächig verklebt werden sodass die Plane noch locker auf der Holzunterkonstruktion lag. Durch die starken Windböen bewegte sich die Plane stark und drohte sich zu lösen. Die Feuerwehr holte mit dem Löschfahrzeug und dem Gemeindelader die fertig gefüllten Sandsäcke aus dem Gemeindebauhof. Mit dem Feuerwehrstapler wurden Holzbretter und Sandsäcke auf das Pultdach gehoben. Anschließend wurden die Holzbretter am Dach aufgeteilt und mit Sandsäcken beschwert.

Um 16:10 Uhr konnten 15 Feuerwehrmänner und Frauen mit 4 Fahrzeugen einrücken.