Am regnerischen Montag den 06.11.2017 wurde die FF Weistrach kurz vor 17:00 Uhr über Pager und SMS zu einer LKW Bergung in die Pfarrsiedlung gerufen.

Bei Grabungsarbeiten im Garten wurde das Aushubmaterial von einem Bagger auf einen 3 Achs LKW verladen. Im Zuge der Beladung versank der LKW in der nassen Wiese wobei er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte. Zum Einsatz rückten 10 Mitglieder aus die das RLFA 2000 mit der 5 Tonnen Seilwinde vorbereiteten um die Bergung durchzuführen.

Nach kurzer Zeit konnte der LKW aus der Wiese gezogen werden und seine Fahrt fortsetzen. 

Die FF Weistrach stand mit 2 Fahrzeugen rund 1 Stunde im Einsatz.

 

Die FF Weistrach musste am 29.10.2017 augrund des Sturmtiefs Herwart mehrere Einsätze im Gemeindegebiet abarbeiten.

Zum ersten mal rückten wir um 10:00 Uhr auf die B122 aus um einen Baum von der Straße zu entfernen. Danach mussten wir einige Äste von der Landesstraße 85 Richtung Rohrbach beseitigen. Anschließend fuhren wir in die Holzschachensiedlung wo ein Baum die Straße blockierte. Um die Einsatzkräfte aufgrund der sich stark biegenden Bäume nicht zu sehr zu gefährden wurde der Baum rasch in 3 Stücke geschnitten und neben dem Straßenrand abgelegt.

Kurz vor Mittag konnten die 15 Feuerwehrmänner und Frauen mit 3 Fahrzeugen einrücken. 

Am 12.10.2017 um 14:09 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer LKW Bergung nach Neudorf alarmiert. Ein LKW-Fahrer versuchte seinen 3 Achser der mit Biertreber beladen war auf einer Wiese zu wenden wobei er hängen blieb. Die Versuche des Landwirts den LKW mit der Traktorseilwinde zu bergen verliefen negativ. Zur Bergung setzte die Feuerwehr die Seilwinde des RLFA 2000 eine Umlenkrolle und eine Bandschlinge die an einem Baum fixiert wurde ein.

Durch diese Technik verdoppelt sich die Zugkraft der Winde von 5 auf 10 Tonnen sodass der LKW aus den Furchen gezogen werden konnte. Anschließend wurde das Schwerfahrzeug mit dem LFA-S und einer Abschleppstange aus der Wiese gezogen. Nachdem der LKW mit unserer Hilfe die Wiese verlassen konnte und neuerlich umdrehte blieb er ein weiteres mal hängen. Auch dieses Problem konnten wir nach kurzer Zeit lösen und den Laster wieder befreien.

Kurz vor 16:00 Uhr konnte die FF Weistrach mit 2 Fahrzeugen und 7 Mann in das Feuerwehrhaus einrücken um die Gerätschaften zu reinigen.

Am 19.09.2017 um 07:10 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer PKW Bergung alarmiert. Nach der Ausrückemeldung der Fahrzeuge fuhr die Mannschaft bei strömendem Regen zur Einsatzstelle auf die Bundesstraße 122 Höhe Firma Steindl.

Eine junge Lenkerin rutschte mit ihrem PKW von der Fahrbahn und krachte in das Brückengeländer. Das Geländer konnte die Wucht des Aufpralles abfangen sodass der PKW nicht in den Bach stürzte sondern wieder auf die Straße geschleudert wurde.

Nachdem die Unfallstelle im Frühverkehr abgesichert wurde konnte die Exekutive den Unfall aufnehmen. Zeitgleich wurden die auslaufenden Betriebsmittel gebunden um das eindringen in den Bach zu verhindern. Anschließend wurde das Fahrzeug von einem Abschleppunternehmen abgeholt und die Straße von Fahrzeugteilen und Schmutz gereinigt. 

Die FF Weistrach stand mit 10 Mann und 2 Fahrzeugen rund 1 Stunde im Einsatz.

 

Am 19.08.2017 um 00:13 Uhr wurde die FF Weistrach aufgrund der orkanartigen Sturmböen zu mehreren Einsätzen gerufen. Im Bereich des alten Friedhofes stürzte ein Baum auf das Brückengeländer und versperrte die Straße. Zum Glück wurde die freie Gasleitung im Brückenbereich nicht getroffen. Die Feuerwehrmänner und Frauen entfernten den Baum mit zwei Motorkettensägen.

Auch unsere Katastrophenschutzhalle wurde vom Sturm nicht verschont. Ein großer Ast eines Baumes stürzte auf den Gehweg und das Dach der KHD Halle. Aufgrund des starken Windes entschloss man sich den Bereich abzusperren und den Anrainer zu verständigen um die Einsatzkräfte nicht weiter zu gefährden.

Bei zwei Baustellen kippten die Absicherungsgitter auf die Straße und versperrte diese. Mit Muskelkraft wurden die Gitter wieder aufgestellt um die Absicherung zu gewährleisten.

Nach rund 1 Stunde konnten die 14 eingesetzten Kräfte mit 2 Fahrzeugen einrücken.