Am 1 März 2017 wurden wir um 01:00 Uhr von der Polizei St.Peter/Au zu einer PKW Bergung auf die B 122 gerufen. Im Alarmierungstext wurde uns bereits mitgeteilt das keine Personen verletzt sind und ein Fahrzeug im Graben steht. Die Feuerwehr sicherte die Straße ab und führte anschließend die PKW - Bergung mit der Seilwinde  des RLFA durch. Nachdem die Fahrzeugteile eingesammelt waren, wurde der BMW durch ein Abschleppunternehmen abgeholt. Abschließend reinigten die Wehr die Straße mit dem Hochdruckrohr.

Nach rund 1,5 Stunden konnten 13 Feuerwehrmänner mit 2 Fahrzeugen einrücken.

Am 26.02.2017 um 17:00 Uhr wurden die Feuerwehren Weistrach, Rohrbach und Goldberg über Sirene,Pager und SMS zu einem Zimmerbrand alarmiert. Nach 4 Minuten rückte das Rüstlöschfahrzeug zum Einsatz aus. Während der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp für den Innenangriff aus. Am Einsatzort angekommen erkundete Einsatzleiter Norbert Pürmayr die Lage.

Der Hausbesitzer konnte mit einem Pulverlöscher die Flammen löschen. Die Aufgabe des Atemschutztrupps bestand darin die glosende Matratze und die anderen vom Brand betroffenen stark rauchenden Gegenstände aus dem Zimmer zu entfernen. Dafür wurde ein Fenster geöffnet und die Gegenstände im Garten abgelegt. Die weiteren Feuerwehren Rohrbach und Goldberg stellten je einen Atemschutzreservetrupp.

Das Rote Kreuz war mit First Responder Klaudia Stöckler einem RTW und dem Einsatzleiterfahrzeug anwesend. Diese Mannschaft untersuchte die Familienmitglieder auf eventuelle Verletzungen wonach keine weitere Betreuung notwendig war. Als abschliessende Maßnahme wurde das Haus mit einem Belüftungsgerät belüftet. Die Brandursache wurde seitens der Exekutive ermittelt.

Nach einer Stunde konnte die FF Weistrach mit 29 Mann/Frau und 3 Fahrzeugen einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Weitere Einsatzkräfte: FF Rohrbach, FF Goldberg, First Responder, RTW, Einsatzleiterfahrzeug RK, Polizei 

Am 20.01.2017 um 17:34 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer PKW Bergung Nähe Gasthaus Zauchaalm gerufen. Zwei Fahrzeuginsassen fuhren auf der B 122 von Steyr Richtung Weistrach. Auf einer leichten Anhöhe kam es aufgrund des starken Windes zu Schneeverwehungen wo durch der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Mitsubishi rutschte über die Gegenfahrbahn in die angrenzende Wiese, wo sich der PKW im Schnee überschlug und wieder auf den Rädern zu stehen kam. Ein hinter den Lenkern fahrender Feuerwehrmann aus Weistrach alarmierte umgehend über Notruf 122 die Feuerwehr und führte Erste Hilfe Maßnahmen durch.

Der weiche Schnee dürfte den Überschlag abgedämpft haben, da die zwei Personen keinen Rettungsdienst benötigten. Nachdem die Einsatzstelle abgesichert wurde, zogen wir den PKW mit der Seilwinde aus dem Schnee. Anschließend wurde das Fahrzeug am Rüstlöschfahrzeug angehängt und auf einen nahe gelegenen Firmenplatz abgestellt.

Nach rund einer Stunde in Eiseskälte konnten die 13 Feuerwehrmänner mit 3 Fahrzeugen einrücken.

Am 17.01.2017 um 07:55 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer PKW Bergung auf die Bundesstraße 122 Nähe Abzweigung Weistrach gerufen. Eine junge Fahrzeuglenkerin kam von der Fahrbahn ab und rutschte in den Straßengraben. Dabei blieb der PKW auf der Seite liegen wobei sich die Lenkerin selbst befreien konnte. Die Feuerwehr stellte den Fiat auf die Räder und zog das Fahrzeug mit der Seilwinde aus dem Graben. Danach wurde das Fahrzeug auf einen nahe gelegenen Abstellplatz geschoben. Die Lenkerin verständigte Ihre Eltern die sie abholten.

Die Feuerwehr stand mit 5 Mann und 2 Fahrzeugen 1 Stunde im Einsatz.

Am 16.01.2017 um 14:48 Uhr wurde die FF Weistrach über die Bereichsalarmzentrale Amstetten mittels stiller Alarmierung zu einem Einsatz gerufen.Bei einem Weistracher Unternehmen blieb ein Sattelschlepper auf einem Schotterparkplatz stecken.

Nachdem die Einsatzstelle abgesichert war, konnte mit der Bergung begonnen werden. Erfahrungsgemäß wissen die Feuerwehrmänner das die 5 Tonnen Winde auf direktem Zug (Windenseil wird direkt an die Zugmaschine befestigt daher 5 Tonnen Zugkraft) meist an ihre Grenzen kommt. Daher wurde eine Kette mit einer Umlenkrolle an das Zugfahrzeug montiert. Danach wurde das 5 Tonnen Seilwindenseil des RLFA 2000 abgerollt über die Umlenkrolle geführt und anschließend an das Heck des Löschfahrzeuges fixiert.

Durch das Umlenken verdoppelt sich die Zugkaft und somit konnte der LKW mit einer maximalen Zugkraft von 10 Tonnen mühelos befreit werden. 

 Die FF Weistrach stand mit 11 Mann und 2 Fahrzeugen rund 1 Stunde im Bergungseinsatz.