Am 11.08.2017 um 07:21 Uhr wurde die FF Weistrach bei strömenden Regen auf die B 122 zu einem Verkehrsunfall gerufen. Eine Lenkerin kam mit Ihren Fiat Punto von der Straße ab und rutschte den Straßengraben entlang. Dabei touchierte das Heck des Fahrzeuges eine Vertiefung in Straßengraben wobei sich der Heckbereich verformte.

Die Lenkerin konnte ihr Fahrzeug selbstständig verlassen. Die Feuerwehr führte nach der Unfallstellenabsicherung die Fahrzeugbergung mit der Seilwinde durch. Abschliessend wurde die Wiese von Fahrzeugteilen und die Straße mit dem Hochdruckrohr gereinigt.

 Die FF Weistrach stand mit 3 Fahrzeugen und 11 Mann/Frau 1 Stunden im Einsatz.

Am 10.08.2017 um 13:15 Uhr wurde die FF Weistrach mittels stillem Alarm über Pager und SMS zu einem Technischen Einsatz gerufen. Unweit des Feuerwehrhauses stürzte beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr ein mit Heuballen beladener Ladewagen um und blockierte die Straße.

Nach der Unfallstellenabsicherung wurde der Ladewagen mit Hilfe eines LKW-Kranes der Baufirma Stöckler aufgestellt. Mit dem Feuerwehrstapler wurden die Heuballen wieder auf den noch fahrbereiten Ladewagen aufgeladen. Zum Abschluss wurde die Fahrbahn von herumliegendem Heu gesäubert.

Die FF Weistrach stand mit 4 Fahrzeugen und 17 Mann/Frau rund 1 Stunden im Einsatz.

Im Juli  musste die FF Weistrach aufgrund der geringen Regenmengen einige Wassertransporte durchführen. Diese Gelegenheit wurde gleich genutzt um eine Fahrerschulung durchzuführen. DIe Kameraden Josef Payrleitner, Markus Graf, Sebastian Payrleitner, Bernhard Pickl und Florian Mader fuhren unter Anleitung von 2. Kommandantstv. Gregor Payrleitner zum Wasserbehälter nach Schwaig und befüllten diesen.

Dabei wurden die Geländegänge benutzt und die Einbaupumpe bedient und erklärt. Nach der Fahrt in das Feuerwehrhaus wurde das Feuerwehrfahrzeug wieder mit 2000 Liter Wasser befüllt. Danach wurde über das Blaulichtfahren der Verkehrsleiteinrichtung der Einbauseilwinde das Notstromaggregat usw. gesprochen.

Somit konnte jedes Mitglied eine Stunde intensiv das Fahrzeug kennenlernen bzw. die erlernten Handgriffe festigen. 

Am 13.07.2017 um 14:11 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer Fahrzeugbergung nach Hartlmühl alarmiert.

Auf einer schmalen Straße fuhren ein Traktor mit Doppelschwader und eine PKW Lenkerin aneinander vorbei, wobei die Lenkerin mit ihrem Fahrzeug in den Straßengraben fuhr. Genau an dieser Stelle befand sich ein betonierter Wasserablaufschacht den die Lenkerin mit ihrem Fiat erwischte und dabei stecken blieb.

Der ebenfalls anwesende ÖAMTC sicherte das Fahrzeug mit der Seilwinde. Die FF Weistrach führte nach der Unfallstellenabsicherung die behutsame Bergung mittels Hebekissen durch. Dabei wurden die Hebekissen aufgeblasen und das Fahrzeug mit Holz unterbaut. Nachdem das Fahrzeug auf genug Pölzholz stand konnte der PKW auf die Straße gezogen werden. Anschließend wurde der schwere Betondeckel von 4 Kameraden wieder auf seine Position getragen. Der PKW wurde vom ÖAMTC verladen und abtransportiert.

Die FF Weistrach stand mit 3 Fahrzeugen und 13 Mann eine Stunde im Einsatz.

Am 17.05.2017 kurz nach 18:00 Uhr wurde die FF Weistrach mittels Sirene zu einem Brandeinsatz alarmiert. Bei einem Landwirtschaftlichen Objekt im Gemeindegebiet von Hartlmühl brannte bzw. glosste ein Misthaufen. Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter rüsteten sich zwei Trupps (6 Mann) mit Atemschutzgeräten einem HD und C Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung aus. Um die Glutnester besser löschen zu können wurde der Haufen mit einem Lader und Mistgabeln verteilt. Aufgrund der benötigten Wassermenge wurde das HLF 2 der FF Rohrbach zur Wasserversorgung nachalarmiert.

Zum Abschluss wurde die Oberfläche des Misthaufens mit Wasser unter Zugabe von Netzmittel beaufschlagt. Der Brand dürfte durch nicht ganz kalt gewordene Asche entstanden sein.

Die FF Weistrach stand mit 3 Fahrzeugen und 25 Mann rund 2 Stunden im Einsatz.

 

Was ist ein Netzmittel?

Ein Netzmittel ist ein Zusatz zum Löschwasser für die Herabsetzung der Oberflächenspannung des Wassers. Als Netzmittel werden übliche Mehrbereichsschaummittel verwendet,  bereits in einem Bereich von ca. 0,5 – 1 %. Netzmittel werden zugesetzt, um durch Herabsetzen der Oberflächenspannung das Eindringen des Löschmittels in das Brandgut zu verbessern oder erst zu ermöglichen.