Im Juli  musste die FF Weistrach aufgrund der geringen Regenmengen einige Wassertransporte durchführen. Diese Gelegenheit wurde gleich genutzt um eine Fahrerschulung durchzuführen. DIe Kameraden Josef Payrleitner, Markus Graf, Sebastian Payrleitner, Bernhard Pickl und Florian Mader fuhren unter Anleitung von 2. Kommandantstv. Gregor Payrleitner zum Wasserbehälter nach Schwaig und befüllten diesen.

Dabei wurden die Geländegänge benutzt und die Einbaupumpe bedient und erklärt. Nach der Fahrt in das Feuerwehrhaus wurde das Feuerwehrfahrzeug wieder mit 2000 Liter Wasser befüllt. Danach wurde über das Blaulichtfahren der Verkehrsleiteinrichtung der Einbauseilwinde das Notstromaggregat usw. gesprochen.

Somit konnte jedes Mitglied eine Stunde intensiv das Fahrzeug kennenlernen bzw. die erlernten Handgriffe festigen. 

Am 13.07.2017 um 14:11 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer Fahrzeugbergung nach Hartlmühl alarmiert.

Auf einer schmalen Straße fuhren ein Traktor mit Doppelschwader und eine PKW Lenkerin aneinander vorbei, wobei die Lenkerin mit ihrem Fahrzeug in den Straßengraben fuhr. Genau an dieser Stelle befand sich ein betonierter Wasserablaufschacht den die Lenkerin mit ihrem Fiat erwischte und dabei stecken blieb.

Der ebenfalls anwesende ÖAMTC sicherte das Fahrzeug mit der Seilwinde. Die FF Weistrach führte nach der Unfallstellenabsicherung die behutsame Bergung mittels Hebekissen durch. Dabei wurden die Hebekissen aufgeblasen und das Fahrzeug mit Holz unterbaut. Nachdem das Fahrzeug auf genug Pölzholz stand konnte der PKW auf die Straße gezogen werden. Anschließend wurde der schwere Betondeckel von 4 Kameraden wieder auf seine Position getragen. Der PKW wurde vom ÖAMTC verladen und abtransportiert.

Die FF Weistrach stand mit 3 Fahrzeugen und 13 Mann eine Stunde im Einsatz.

Am 17.05.2017 kurz nach 18:00 Uhr wurde die FF Weistrach mittels Sirene zu einem Brandeinsatz alarmiert. Bei einem Landwirtschaftlichen Objekt im Gemeindegebiet von Hartlmühl brannte bzw. glosste ein Misthaufen. Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter rüsteten sich zwei Trupps (6 Mann) mit Atemschutzgeräten einem HD und C Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung aus. Um die Glutnester besser löschen zu können wurde der Haufen mit einem Lader und Mistgabeln verteilt. Aufgrund der benötigten Wassermenge wurde das HLF 2 der FF Rohrbach zur Wasserversorgung nachalarmiert.

Zum Abschluss wurde die Oberfläche des Misthaufens mit Wasser unter Zugabe von Netzmittel beaufschlagt. Der Brand dürfte durch nicht ganz kalt gewordene Asche entstanden sein.

Die FF Weistrach stand mit 3 Fahrzeugen und 25 Mann rund 2 Stunden im Einsatz.

 

Was ist ein Netzmittel?

Ein Netzmittel ist ein Zusatz zum Löschwasser für die Herabsetzung der Oberflächenspannung des Wassers. Als Netzmittel werden übliche Mehrbereichsschaummittel verwendet,  bereits in einem Bereich von ca. 0,5 – 1 %. Netzmittel werden zugesetzt, um durch Herabsetzen der Oberflächenspannung das Eindringen des Löschmittels in das Brandgut zu verbessern oder erst zu ermöglichen.

Am 09.05.2017 um 08:10 Uhr wurde die FF Weistrach aufgrund der starken Niederschläge zu Auspumparbeiten alarmiert. In einem Einfamilienhaus suchte sich das Wasser einen Weg in den Keller und überflutete diesen. Die Feuerwehrmänner räumten einen Teil des Kellers aus und saugten das Wasser mit einem Nasssauger ab. Zur besseren entfernung des Wassers wurde ein Landwirt mit einem Traktor samt Vakuumfass angefordert. Nach rund 2 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Abschliessend wurden noch Kontrollfahrten im Einsatzgebiet durchgeführt. Zum Glück musste die Feuerwehr keine weiteren Einsätze abarbeiten..

Am 12.04.2017 um 15:17 Uhr wurde die FF Weistrach zu einem Technischen Einsatz gerufen. Im Alarmtext wurde uns mitgeteilt, dass am Weg zum Modellflugplatz ein Baum über die Straße hängt. Am Einsatzort führte Einsatzleiter Pürmayr die Lageerkundung durch. Bei Straßenbauarbeiten fuhr ein LKW mit seiner aufgekippten Mulde am Waldweg und leerte Material ab. Dabei übersah der Fahrer zwei große Äste eines Baumes und beschädigte diese.

Nach Absprache mit dem Waldbesitzer der ebenfalls als Feuerwehrmitglied im Einsatz stand, wurden mit der Seilwinde kurzerhand die Äste entfernt und nicht der ganze Baum gefällt.

Die FF Weistrach konnte nach rund 45 Minuten mit 2 Fahrzeugen und 12 Mitgliedern einrücken.