Am 16.01.2017 um 14:48 Uhr wurde die FF Weistrach über die Bereichsalarmzentrale Amstetten mittels stiller Alarmierung zu einem Einsatz gerufen.Bei einem Weistracher Unternehmen blieb ein Sattelschlepper auf einem Schotterparkplatz stecken.

Nachdem die Einsatzstelle abgesichert war, konnte mit der Bergung begonnen werden. Erfahrungsgemäß wissen die Feuerwehrmänner das die 5 Tonnen Winde auf direktem Zug (Windenseil wird direkt an die Zugmaschine befestigt daher 5 Tonnen Zugkraft) meist an ihre Grenzen kommt. Daher wurde eine Kette mit einer Umlenkrolle an das Zugfahrzeug montiert. Danach wurde das 5 Tonnen Seilwindenseil des RLFA 2000 abgerollt über die Umlenkrolle geführt und anschließend an das Heck des Löschfahrzeuges fixiert.

Durch das Umlenken verdoppelt sich die Zugkaft und somit konnte der LKW mit einer maximalen Zugkraft von 10 Tonnen mühelos befreit werden. 

 Die FF Weistrach stand mit 11 Mann und 2 Fahrzeugen rund 1 Stunde im Bergungseinsatz.

  

Am Sonntag den 06.11.2016 wurde die FF Weistrach um 10:49 Uhr zu einem Schadstoffeinsatz (S1) gerufen. Ein Landwirt fuhr mit seinem Traktor auf einer Straße in Hartlmühl wobei sich während der Fahrt ein Hydraulikschlauch löste. Nachdem der Fahrer diesen Defekt bemerkte fuhr er den Traktor auf einen Abstellplatz und alarmierte die Einsatzkräfte über den Notruff 122.

Das ausgetretene Hydrauliköl verteilte sich auf der Fahrbahn und musste von der Feuerwehr gebunden werden. Nachdem die Straße abgesichert war, konnte das Öl mit Ölbindemittel gebunden werden. Anschließend wurde die regennasse Straße gründlich gereinigt. Das auslaufende Hydrauliköl unter dem Traktor wurde mit einer Ölwanne aufgefangen.

Die örtlich zuständige Feuerwehr Weistrach stand mit 3 Fahrzeugen und 17 Mann bis Mittag im Einsatz.

 

 

Am 27.10.2016 um 11:25 Uhr wurde die FF Weistrach über Pager und SMS zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Im Kreuzungsbereich der Landesstraße 85 Km18,80 kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Kollision zwischen 2 Fahrzeugen, wobei ein Fahrzeug mit Anhänger unterwegs war. Die FF Weistrach sicherte in gewohnter Weise die Unfallstelle ab und führte die PKW und Anhängerbergung durch. Danach wurde die Fahrbahn von herumliegenden Fahrzeugteilen gereinigt.

Am 04.10.2016 um 20:03 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer Ölspur auf die Landesstraße 85 in der Nähe des Weistracher Kreisverkehrs gerufen.

Ein Fahrer verlor auf der Regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Hinterradbetriebenes Fahrzeug. Wobei das Heck ausbrach auf die Leitschiene auffuhr und rund 15 Meter auf dieser rutschte bis das Fahrzeug wieder auf der Straße landete.

Da der Lenker das Fahrzeug bereits von der Straße entfernt hatte, wurde seitens der Feuerwehr als erstes die Einsatzstelle abgesichert. Um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen wurde das betroffene Teilstück der Landesstraße gesperrt. Danach wurde mit Ölbindemittel die Fahrbahn auf eine Länge von 60 Meter gereinigt. Am Abstellort des Fahrzeuges wurden ebenfalls Ölbindearbeiten durchgeführt. Zum Abschluss wurden die Tafeln mit dem Warnhinweis "Ölspur" aufgestellt.

Die Straßenmeisterei begutachtete den Schaden auf der Leitschiene und kontrollierte die Position der Ölspurtafeln.

Nach rund 1,5 Stunden konnten die 16 eingesetzten Kräfte mit 3 Fahrzeugen einrücken.

Am 07.09.2016 um 16:04 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer Tierrettung in einen Wohnblock in der Nähe des Feuerwehrhauses gerufen. Ein junger Stubentiger spielte sich in einem kleinen Abstellraum. Ein hinter der Tür zusammengeklappter Massagetisch fiel um und blockierte diese. Über einen vorhandenen Lüftungsschlitz im unteren Bereich der Tür konnte der Tisch gesichtet werden. Die verängstigte Katze miaute lautstark und steckte auch zweitweiße seine Pfote durch den Schlitz. Da sich der Tisch genau zwischen Tür und Mauer verkeilte konnte diese nur 2-3 cm geöffnet werden.

Über den Lüftungsschlitz wurde der Massagetisch mit dem sogenannten Halligan-Tool vorsichtig angehoben. Danach konnte man mit den Händen den Tisch weiter anheben. Um die Katze nicht weiter zu verängstigen und eine Beschädigung der Tür zu vermeiden musste sehr behutsam gearbeitet werden. In kleinen Schritten konnte der Tisch angehoben werden, sodass man die Türe so weit öffnen konnte um mit der Hand den Tisch aufzustellen. Danach konnte die Katze der Hausbesitzerin und ihren Kindern unverletzt übergeben werden.

Nach einer halben Stunde konnte die FF Weistrach mit 11 Mann/Frau und 2 Fahrzeugen einrücken.