Am 18.01.2016 um 05:21 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer PKW Bergung auf die Bundesstraße 122 alarmiert. Nachdem die Einsatzstelle abgesichert wurde, konnte der BMW für die Bergung vorbereitet werden. Als nächstes wurde der Verkehr kurzfristig angehalten und das Rüstlöschfahrzeug mit der eingebauten Seilwinde in Stellung gebracht. Danach konnte der Wagen rasch auf die Straße gezogen werden wobei der BMW Lenker seine Fahrt fortsetzen konnte. Nachdem die Unfallstellenabsicherung aufgehoben wurde rückte die Feuerwehr um 06:23 Uhr wieder ein.

Im Einsatz stand die FF Weitrach mit 3 Fahrzeugen und 9 Mann. 

Am 03.11.2015 kurz vor Mittag wurde die FF Weistrach zu einer Straßenreinigung auf die Landesstaße 85 Höhe Mitterhäuser gerufen. Am Einsatzort angekommen stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Fahrstreifen der LH 85 auf eine Länge von rund 200 Meter mit Gülle beschmutzt wurde. Aufgrund eines technische defektes an einem Güllefass trat die Kuhgülle aus, wobei der Landwirt die Einsatzkräfte alarmierte.

Nach der Lageerkundung entschied der Einsatzleiter die FF Rohrbach mit der Straßenwaschanlage nachzualarmieren. Die FF Weistrach riegelte den Verkehr ab damit das HLF 2 ungehindert die Fahrbahn reinigen konnte. Durch diese effektive Methode musste der Verkehr nur kurzzeitig angehalten werden wodurch sich auch die Wartezeiten in Grenzen hielten.

Nach rund einer Stunde konnten die Wehren wieder einrücken. Im Einsatz standen die FF Weistrach mit 2 Fahrzeugen und 5 Mann wie auch die FF Rohrbach mit 2 Fahrzeugen und 8 Mann.

 

Am 15.10.2015 kurz nach 16:00 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer LKW Bergung in die Holzschachensiedlung gerufen. Bei der Ausrückung an die angegebene Einsatzadresse ahnten die Feuerwehmänner bereits, dass es sich um ein Dèjà-vu handeln könnte. Bei der Anfahrt bestätigte sich die erste Vermutung. An der selben stelle blieb genau vor 3 Monaten ebenfalls ein Autotransporter beim reversieren in der Wiese hängen.

Die FF Westrach sicherte die Unfallstelle ab und bereitete die Bergung des gelben LKW's vor. Mit der Seilwinde des RLFA 2000 konnte der festgefahrene Autotransporter aus der Wiese gezogen werden. Danach wurde der Tschechische LKW Fahrer bis zur Landesstraße begleitet um den richtigen Weg auf die Autobahn A1 zu finden.

Danach konnte die FF Weistrach mit 10 Mann und 3 Fahrzeuge wieder einrücken.

Nach der Hitzewelle im Sommer 2015 blieben auch weiterhin die erhofften Niederschläge aus. Aus diesem Grund führt die FF Weistrach im Gemeindegebiet weiterhin Nutzwassertransporte durch.

 

Um die Wasserversorgung sicherstellen zu können transportierte die Wehr von Anfang August bis dato rund 135.000 Liter Wasser. Mit den mitgeführten 2000 Liter des Rüstlöschfahrzeuges wurden ca. 1000 Kilometer gefahren, wobei von den Feuerwehrmitgliedern 200 ehrenamtliche Stunden geleistet wurden.

Am 21.09.2015 um 07:44 Uhr wurden die Feuerwehren Rohrbach und Weistrach zur Menschenrettung auf die B 122 Kilometer 20,40 gerufen. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, stellte Einsatzleiter Norbert Pürmayr fest das ein Geländewagen einen LKW seitlich touchierte. Dabei wurde der Fahrer des Opel Frontera im Fahrzeug eingeklemmt. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die LKW Reifen wie auch der Tank aufgeschlitzt wobei eine erhebliche Menge Diesel austrat.

Unverzüglich wurde ein Brandschutz aufgebaut und mit der Menschenrettung begonnen. Der Fahrer wurde mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes aus dem PKW befreit. Für die schonende Rettung wurde die A Säule samt Motorraum nach vorne gedrückt wie auch die Tür entfernt. Die eintreffende FF Rohrbach war unterstützend tätig und beseitigte weiters die ausgelaufenen Betriebsmittel. Da auch Diesel in einen Kanal lief, wurde die BH Amstetten zur weiteren Abklärung verständigt.

Der ebenfalls mit alarmierte Notarzthubschrauber Christophorus 15 landete kurz vor 08:00 Uhr am Einsatzort. Das Rote Kreuz St.Peter/Au die Hubschrauberbesatzung wie auch unser First Responder Frau Klaudia Stöckler übernahmen die Erstversorgung des Verletzten.

Nur 15 Minuten nach der Landung konnte der Patient von der Hubschraubercrew in das Landesklinikum Amstetten geflogen werden. Nach der Unfallaufnahme seitens der Polizei wurde die Unfallstelle von der Feuerwehr gesäubert.

Nach rund 3 Stunden konnte die FF Weistrach mit 3 Fahrzeugen und 15 Mann einrücken.

Weiters war die Feuerwehr Rohrbach mit 12 Mann und 2 Fahrzeugen, die Crew des Notarzthubschraubers C 15, First Responder Klaudia Stöckler das Rote Kreuz St.Peter/Au die Polizei St.Peter/Au und Amstetten die Straßenmeisterei St.Peter/Au wie auch die Bezirkshauptmannschaft Amstetten im Einsatz.

 

Presseaussendung der Polizei Niederösterreich  Verkehrsunfall in Weistrach – Bezirk Amstetten

Ein 21-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten lenkte am 21. September 2015, gegen
07.40 Uhr, einen Pkw auf der Bundesstraße 122 im Gemeindegebiet von Weistrach,
aus Richtung St. Peter/Au kommend in Richtung Steyr. Zur gleichen Zeit lenkte
ein 54-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf/Krems ein Sattelzugfahrzeug mit
Sattelanhänger auf der Bundesstraße 122, aus Richtung Steyr kommend in Richtung
St. Peter/Au. Auf Höhe des Strkm. 20,350 geriet der Pkw-Lenker aus bisher
unbekannter Ursache mit dem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Es kam zum
Zusammenstoß. Dabei wurde der Pkw-Lenker im Fahrzeug eingeklemmt und von den
Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Weistrach aus dem Fahrzeug befreit. Er
wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Notarzthubschrauber in das
Landesklinikum Amstetten verbracht.
     

Die Bundesstraße 122 war zwischen Wachtberg und Weistrach bis 10.15 Uhr für
den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet