Am 26.07.2015 um 21:57 Uhr wurde die FF Weistrach zu einer Technischen Hilfeleistung in das Ortsgebiet gerufen. Ein Mercedesfahrer versuchte eine gesperrte Baustelle zu passieren. Als ihm ein Schotterhaufen den Weg versperrte versuchte der Lenker Rückwärts die Straße zu verlassen. Dabei rutschte das Fahrzeug ab und blieb in einer Künette stecken. Unglücklicherweise stand das Fahrzeug auf einem Erdungsband wobei die Starkstromleitung und der Stromverteilerkasten auch nicht weit weg waren.

Nach der Lageerkundung wurde mittels Hebekissen das Fahrzeug vorsichtig angehoben. Danach wurde mit Pölzholz das Fahrzeug unterbaut. Nachdem diese Vorgehensweise mehrmals wiederholt wurde konnten Pfosten unter das Fahrzeug geschoben werden. Als die Unterbaukonstruktion fertig war, wurde der Mercedes mit der Seilwinde des RLFA 2000 vorsichtig retour gezogen. Mit nur leichten Lenkbewegungen konnte das Fahrzeug aus der Künette auf die Schotterstraße gezogen werden. Danach wurde das Fahrzeug wieder dem Fahrer überlassen.

 

Die FF Weistrach war mit 21 Mann und 3 Fahrzeugen bis kurz vor Mitternacht im Einsatz.

 

Nach der vorgestrigen Autotransporter Bergung wurde die FF Weistrach heute am 16.07.2015 um 06:22 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen. Im Kreuzungsbereich der B 122 und L 6273 kollidierten 3 Fahrzeuge miteinander. Der Weistracher Feuerwehrmann Manuel Steindl der gerade am Weg in die Arbeit war wurde Zeuge des Unfalles und leistete sofort Erste Hilfe. Mit seinem Handy alarmierte er die Einsatzkräfte und startete so die Rettungskette.

Am Unfallort angekommen versorgte die bereits anwesende Rettung die 3 beteiligten PKW Lenkerinnen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle für den Frühverkehr ab. Um eine Brandgefahr zu reduzieren wurden die Batterien von zwei Fahrzeugen abgeklemmt.

Nach der Unfallaufnahme seitens der Polizei wurde der im Straßengraben stehende PKW auf einen gesicherten Parkplatz geschoben. Die Straße wurde von herumliegenden Fahrzeugteilen gereinigt. Die ebenfalls anwesende Straßenmeisterei behandelte die Ölspuren und stellte Tafeln "Achtung Ölspur" auf.

Eine PKW Lenkerin konnte ihre Fahrt fortsetzen. Durch die rasche Abwicklung des Unfalles konnte der Frühverkehr nach nur 45 Minuten wieder ungehindert Rollen. Die FF Weistrach war mit 13 Mitgliedern und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

Am 14.07.2015 um 12:26 Uhr wurde die FF Weistrach mittels stillem Alarm über Pager und SMS zu einer LKW Bergung gerufen. Laut Alarmtext handelte es sich um eine Bergung in der Holzschachensiedlung.

Aufgrund einer Baustelle im Ortsgebiet werden derzeit die Fahrzeuge umgeleitet. Der 24 jährige Ungar traute der Umleitung nicht und versuchte kurz vor der Holzschachensiedlung sein Gespann in einer Wiese zu wenden. Aufgrund der leicht abschüssigen und weichen Wiese sank der Transporter ein. Somit konnte der mit sechs Neuwagen beladener Autotransporter nicht mehr auf die Straße zurück. Auch die verzweifelten Versuche des Fahrers erbrachten kein Ergebnis.

Nachdem die Seilwinde des RLFA 2000 am Fahrzeug montiert war, konnte der LKW nach zweimaligen Positionswechsel des Feuerwehrfahrzeuges wieder herausgezogen werden.

Als alle Formalitäten geklärt waren, wurde der Fahrer bis zum Autohaus Mazda Bachleitner begleitet. Danach konnte die FF Weistrach mit 11 Mann einrücken.

Am 02.07.2015 um 16:59 Uhr wurden die drei Weistracher Feuerwehren Rohrbach, Goldberg und Weistrach zu einem Küchenbrand in die Voralpenstraße alarmiert.

Innerhalb von fünf Minuten konnte Tank Weistrach ausrücken. Während sich der Atemschutztrupp fertig ausrüstete erkundete der Einsatzleiter Harald Reiter die Lage.

Auf der Herdplatte wurde eine Pfanne Fett zu heiß und verrauchte daher massiv die Küche. Weiters stand der Motor des Dunstabzuges in Flammen. Durch die starke Hitzeeinwirkung schmolzen auch die Deckenlampen. Der Atemschutztrupp ging mit einem Hochdruckrohr zur Brandbekämpfung vor. Der leicht brennende Dunstabzugsmotor wie auch die verrußten Küchenschränke wurden in den Innenhof getragen,wo sie dann zu Gänze gelöscht wurden. Die Fenster wurden geöffnet damit der Rauch entweichen konnte. Durch das besonnene Eingreifen des Atemschutztrupps, mussten lediglich ca. 5 Liter Wasser verwendet werden.

Das weitere eingreifen der Feuerwehren Rohrbach und Goldberg war daher nicht mehr erforderlich. Nach rund 1 Stunden konnte die FF Weistrach mit 19 Mann und 3 Fahrzeugen einrücken.

Das Rote Kreuz St.Peter / Au wurde am 26.03.2015 über ein mobiles Rufhilfearmband eines Pensionisten zu einem Hilferuf nach Weistrach alarmiert. Die Rettung konnte mit dem Patienten von außen Kontakt aufnehmen. Dieser konnte jedoch den Helfern nicht aufsperren. Daher wurde um 02:46 Uhr die Feuerwehr Weistrach wie auch die Exekutive zur Türöffnung gerufen. Nach der Erkundung des Einsatzleiters auf mögliche Einstiegsöffnungen, mehrmaligen Klingeln und Rufen wurde auf Anordnung der Exekutive ein Zugang in das Haus geschaffen. Im Haus angekommen wurde der ansprechbare aber am Boden liegende Mann von der Rettung versorgt. Die FF Weistrach konnte um 03:20 Uhr mit 10 Mann wieder einrücken.