Wie jedes Jahr lud das Feuerwehrkommando Weistrach am 29.11.2015 ihre Kameraden mit Gattin/Freundin zum traditionellen Rehessen im Gasthaus Maderthaner ein. Kommandant Norbert Pürmayr begrüßte alle Aktiven und in Reserve stehenden Kameraden/innen. Er bedankte sich für die erbrachte Leistung im vergangenen Jahr. Ein besonderer Dank galt den Feuerwehrfrauen für die immer tolle Unterstützung beim Feuerwehrheurigen. 

Danach folgte eine zehn minütige Bilderpräsentation über das abgelaufene Jahr.

Bürgermeister Erwin Pittersberger lobte die Leistung der Feuerwehr und gab einen Einblick über die Tätigkeiten und Bauprojekte der Gemeinde.

Nachdem wir gemeinsam mit Pfarrer Peter das Tischgespräch sprachen wurde mit dem Essen begonnen.

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Im Zeitraum von 01.01.2015 - 31.12.2015 musste die FF Weistrach eine Vielzahl an Einsätzen bewältigen. Um bestmöglich vorbereitet zu sein musste natürlich tatkräftig geübt werden. Auch in der gesamten Verwaltung der Feuerwehr wurden viele freiwillige Stunden investiert.

Die FF Weistrach musste 2015 insgesamt 106 Einsätze bewältigen. Darunter 3 Brandeinsätze, 1 Fehlalarm, 12 Brandsicherheitswachen, 90 Technische Einsätze (darunter 2 Menschenrettungen, 2 Tierrettungen und 75 Nutzwassertransporte).

Dabei wurden insgesamt 423 Einsatzstunden geleistet.

Im vergangenen Jahr wurden von der FF Weistrach 58 Übungen durchgeführt. Darunter einige Atemschutz und Funkübungen, 2 Schadstoffübungen, 9 Gesamtübungen, 19 Gruppenübungen und 18 Übungen für die Vorbereitung und Abnahme der Ausbildungsprüfung Atemschutz.

Dabei wurden 673 freiwillige Übungsstunden geleistet.

Neben den Einsätzen und Übungen ist auch ein großer Verwaltungsaufwand zu bewältigen. Darunter fallen 40 Wartungsarbeiten für Fahrzeuge und Geräte, Feuerwehrkurse, 180 Verwaltungstätigkeiten (Homepagewartung, Mitgliederverwaltung, Schriftverkehr, Kassawesen, Ausbildung), Einbau einer Notstromversorgung, 4 Kirchgänge einige Kommandobesprechungen und vieles mehr.

Bei insgesamt 196 ausgeführten Tätigkeiten wurden 2991 Tätigkeitsstunden geleistet.

Insgesamt leisteten die Mitglieder bei 391 Ereignissen 4742 unentgeltliche Stunden im Dienste der Feuerwehr.

Die FF Weistrach kann auf eine stolze Bilanz zurückblicken, und möchte sich hiermit bei allen Kameraden für die erbrachte Leistung bedanken.

Das Kommando freut sich auf eine weiterhin so aktive Unterstützung im neuen Jahr.

Wie jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probe-Alarm durchgeführt. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt werden.

Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.


Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächen- deckende Sirenenwarnung.



Die Signale können derzeit über 8.120 Feuerwehrsirene, davon 2.400 in NÖ, abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.





Die Bedeutung der Signale:

Sirenenprobe:
(An jedem Samstag im Monat um die Mittagszeit)

15 Sekunden



Warnung:

3 Minuten gleich bleibender Dauerton. Herannahende Gefahr!

Radio oder Fernseher (ORF) bzw. Internet (www.ORF.at) einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.







Alarm:

1 Minute auf- und abschwellender Heulton. Gefahr!

Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder Fernsehen

(ORF) bzw. Internet (www.ORF.at) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.







Entwarnung:

1 Minute gleichbleibender Dauerton. Ende der Gefahr!

Weitere Hinweise über Radio und Fernsehen (ORF) bzw. Internet (www.ORF.at) beachten.



Auch dieses Jahr beteiligte sich die FF Weistrach in Kooperation mit der FF Goldberg beim Weistracher Kinderferienprogramm. Bei spannenden Spielen wurde den Kindern das Feuerwehr wie auch Rettungswesen nähergebracht.

Unter anderem wurden die Auswirkungen eines Fahrradsturzes ohne Sicherheitshelm mit einer Wassermelone simuliert. Mit der Kübelspritze mussten Zielübungen absolviert werden.

Nach einer Abschlussfahrt mit den Feuerwehrfahrzeugen und einer Stärkung im Feuerwehrhaus wurden die Kinder am Abend von Ihren Eltern abgeholt.

 

Die FF Weistrach bedankt sich ganz herzlich bei der FF Goldberg wie auch bei den beteiligten Feuerwehrmännern für die Durchführung des Ferienprogrammes.

Die FF Weistrach wurde seitens des Roten Kreuzes von Frau Klaudia Stöckler gebeten am Sicherheitstag der Volksschule Weistrach mitzuwirken. Auch die Blaulichtorganisationen Rotes Kreuz und Polizei waren aus St.Peter/Au mit einer Station und spannenden Infos dabei.

Aus diesem Anlass wurde von den Weistracher Feuerwehrmänner ein interessantes halbstündiges Programm zusammengestellt. Nachdem den Kindern das Verhalten bei einem Brandfall erklärt wurde, und auch über andere Gefahrensituationen gesprochen wurde, konnte mit der erste Simulation begonnen werden.

Dabei zeigte man die Auswirkungen einer zu heiß gewordenen leeren Spraydose durch Hitzeeinwirkung. Die Folge war eine Explosion der Dose die von den Kindern staunend beobachtet wurde.

Als zweite Station haben die Florianis einen Fettbrand vorbereitet und mit Wasser gelöscht. Dabei konnten die Kinder aufgrund des FALSCHEN Löschmittels die Stichflamme beobachten.

Nach diesen Situationen wurde über die richtigen Verhaltensweisen gesprochen. Zum Abschluss wurden bei einem Rundgang um das Feuerwehrfahrzeug die Gerätschaften der Feuerwehr inspiziert.

 

GEMEINSCHAFTLICHE ABSCHLUSSÜBUNG

Bei diesem Übungsszenario wurde auf einem Schutzweg bei Tempo 50 ein Zusammenstoß zwischen Fußgänger und PKW simuliert. Dabei konnten die Kinder die Auswirkungen eines solchen Unfalls Hautnah miterleben. Wie bei einem echten Unfall, wurde seitens der Exekutive die Position des Fahrzeuges markiert. Gleichzeitig rückte das Rote Kreuz zur Versorgung des Patienten aus. Währenddessen sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab und errichtete einen Brandschutz.

Die FF Weistrach war mit Norbert Pürmayr, Thomas Gunsch, Gregor Payrleitner und Matthias Broucek beim Sicherheitstag beteiligt.

Ein Video der spektakulären Abschlussübung wird in kürze nachgereicht, da dieses noch zusammengeschnitten werden muss!!!!

 

Links zum Bericht der NÖN und der Gemeinde Weistrach

http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/amstetten/Bei-Sicherheitstag-Gefahren-aufgezeigt;art2314,644074

 

http://www.weistrach.gv.at/content.php?pageId=4080&ansicht=uebersicht&plattform=weistrach&galerie=8800&reihenfolge=0