Am 08.08.2013 wurde von den beiden Zugskommandanten Michael Sator und Thomas Mitterer eine Allgemeine Sommerübung ausgearbeitet. Übungsannahme war ein Garagenbrand mit Menschenrettung bei der Familie Mitterer. Die Alarmierung zur Einsatzübung wurde durch die Bereichsalarmzentrale Amstetten auf Pager und Handy durchgeführt.

 

Während der Anfahrt rüsteten sich 2 Atemschutztrupps aus. Die Besatzung des RLFA 2000 führte die erste Brandbekämpfung mittels Hochdruckrohr und Hohlstrahlrohr durch. Zeitgleich errichteten die Mannschaften des LFA-S und des KDO Fahrzeuges eine Zubringerleitung vom Weistracherbach.

 

Nach der Brandbekämpfung konnten die 2 Verletzten Personen aus der Gefahrenzone gerettet werden. Weiters wurde der Stadel oberhalb der Garage kontrolliert. Anschließend wurden alle Geräte versorgt und eine Übungsbesprechung durchgeführt. Insgesamt nahmen 29 Feuerwehrmänner mit 4 Fahrzeugen an der 1,5 Stunden dauernden Übung teil.

Als kleines Dankeschön für die zahlreiche Übungsteilnahme wurde von den beiden Zugskommandanten eine Grillerei im Feuerwehrhaus organisiert.

Am 25.05.2013 wurde eine Allgemeine Übung durchgeführt. Aufgrund der neuen Gerätschaften, einem Fahrzeug Stabilisierungssystem der Firma Holmatro mit der Bezeichnung V Strut und 2 Rangierrollen wurde die Handhabung dieser geübt.

Durch das neue Stabilisierungssystem können Fahrzeuge die auf der Seite, am Dach oder in einer anderen Position liegen so fixiert werden das sich das Fahrzeug nicht mehr bewegt bzw. wackelt. Durch diese schnelle Stabilisierung (Aufbauzeit für 1 Stütze ca. 20 Sekunden) ist eine noch schonendere Menschenrettung möglich. Die neuen Rangierrollen können unter die Reifen des PKW´s geschoben werden. Mit einer Hydraulik Fußpumpe wird das Fahrzeug angehoben. Durch dieses einfache System können die Verkehrswege noch einfacher geräumt werden wobei die Straßensperre schneller aufgehoben werden kann.

 

Nachdem das Fahrzeug stabilisiert wurde, konnte eine Rettungsöffnung mit dem hydraulischen Rettungssatz geschaffen werden. Weiters schaffte man sich über den Kofferraum eine Zutrittsöffnung zum Fahrgast. Nur unter vollem Körpereinsatz und in einer schwierigen Position konnte die Rückbank aufgedrückt werden.

Nach rund 1 Stunde konnten die 18 Feuerwehrmänner mit 4 Fahrzeugen wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Am 23.05.2013 wurde die von Schadstoffsachbearbeiter der FF Weistrach Matthias Broucek geplante Schadstoffübung durchgeführt. Pünktlich um 19:00 Uhr wurden die Feuerwehren Rohrbach und Goldberg mittels Funk zur Übung auf den Sportplatz alarmiert.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall zwischen einem Traktor mit Güllefass und einem Postfahrzeug. Der Fahrer des Traktors ist bewusstlos. Das Fass hat 2 Lecks und das Postauto hat möglicherweisse gefährliche Stoffe im Kofferraum.

Nachdem der Einsatzleiter die Lageerkundung durchführte wurde eine Sperrzone mit Absperrband errichtet. Die eintreffende FF Rohrbach rüstete sich mit Atemschutz aus und führte die Menschenrettung durch. Zeitgleich wurde ein Brandschutz mittels Hohlstrahlrohr aufgebaut. Um die Umweltgefahr so gering wie möglich zu halten wurde weiters eine Ölsperre im angrenzenden Weistracherbach errichtet. Der Atemschutztrupp der FF Weistrach dichtete die Lecks mit Hebekissen und Spanngurten ab. 

Die FF Goldberg konzentrierte sich auf das Postfahrzeug und durchsuchte den Kofferraum. Dabei wurden 2 Gasflaschen aus der Gefahrenzone gebracht und zur Kühlung in den Weistracherbach gelegt. Danach mussten noch die restlichen Päckchen auf gefährliche Stoffe durchsucht werden.

Die Atemschutztrupps gaben über Digitalfunk die Stoffnummern bekannt. Mit dem Nüssler (Schadstoffbuch) konnte man den Gefahrenstoff die Eigenschaften wie auch Sicherheitsmaßnahmen erfahren. Nach einer Übungsbesprechung konnten die 3 Weistracher Wehren nach 1 Stunde mit 18 Mann und 4 Fahrzeugen wieder einrücken. 

Am 30.03.2013 führte die Gruppe 5 unter der Leitung von Gruppenkommandant Manuel Steindl eine Übung zum Thema Kellerbrand im Mehrparteienhaus durch.

Um die vermisste Person im verrauchten Keller finden zu können, rüsteten sich 3 Mann mit schwerem Atemschutz aus. Zeitgleich wurde eine B Leitung vom Feuerwehrhaus zum RLFA verlegt um die Wasserversorgung sicherstellen zu können. Nachdem der Atemschutztrupp komplett ausgerüstet war, begann dieser mit der Menschenrettung. Nach einem durchgeführten Türchek (Bild 6) wurde in den verrauchten Raum vorgegangen.

Mithilfe der Wandsuchtechnik konnte die bewusstlose Person schnell gefunden werden. Die Person wurde zum Erstehilfe Platz gebracht und von den Kameraden erstversorgt.

Nach rund 1,5 Stunden konnten die 10 Feuerwehrmänner wieder einrücken.

Am 14.03.2013 startete um 18:50 Uhr eine Funkübung des Abschnittes St.Peter/Au in Weistrach.

Die Aufgabe der FF Weistrach bestand darin eine Funkübung am Papier auszuarbeiten und diese als Einsatzleitung Weistrach zu koordinieren. Nachrichtensachbearbeiter Roman Öfferlbauer Junior führte diese Funkübung als Einsatzleiter durch wobei er als Übungsobjekt den Islandpferdehof Pöllndorf wählte.

Nachdem sich die 16 Feuerwehren des Abschnittes mittels Funk bei der Einsatzleitung Weistrach gemeldet haben erhielten diese den Einsatzbefehl. Diese Befehle gingen von "Schützen des Wohnhauses von der Nordseite" bis zur "Personen und Tiersuche in der näheren Umgebung".

Bei einer Funkübung werden diese Szenarien nur über Funk abgewickelt, das heißt das die Feuerwehrkameraden sich im Fahrzeug befinden und von dort aus mittels Funksprüche den Einsatz abwickeln. Eine besondere Herausforderung ist dieser FUNK Großeinsatz für die Einsatzleitung da die 16 Feuerwehren gleichzeitig koordiniert werden müssen.

Nach dieser gelungenen Funkübung wurde die Übungsbesprechung im Schulungssaal der FF Weistrach durchgeführt. Dabei bedankte sich die Übungsleitung für die Ausarbeitung der Übung. BGM Erwin Pittersberger und Kommandant Norbert Pürmayr bedankten sich für die zahlreiche Teilnahme an dieser Funkübung. Nach dieser Übungsbesprechung wurde die Funkübung traditionell mit Würstel und einem Getränk beendet.

Um ca. 21:00 Uhr konnten die 16 Feuerwehren mit rund 100 Mann wieder ins eigene Feuerwehrhaus einrücken.