Am 19.10.2013 wurde die jährliche Inspizierung bei der Feuerwehr Weistrach durchgeführt. Dabei konnte sich der Kommandant der FF Wolfsbach Hauptbrandinspektor Hubert Hinterbuchinger und Bürgermeister Erwin Pittersberger vom tadellosen Zustand des Hauses und der Fahrzeuge überzeugen.

Am Nachmittag folgte die Inspizierungsübung der 3 Weistracher Feuerwehren. Die Alarmierung zur Übung erfolgte um 14:00 Uhr über Digitalfunk. Danach rückte die Wehr mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann zum Übungsobjekt der Tischlerei Tatzreiter aus.

Übungsannahme: Brandeinsatz mit 2 vermissten Personen, Verhinderung der Brandausbreitung auf die neue Lagerhalle. 

 

Die Einsatzleitung Weistrach (Bild2) koordinierte die eintreffenden Feuerwehren. Dabei wurde das RLFA Weistrach und das TLFA Rohrbach mit der Menschenrettung unter Atemschutz und der ersten Brandbekämpfung mittels Hochdruckrohr eingeteilt (Bild1). Die weiteren Löschfahrzeuge der 3 Weistracher Wehren errichteten 2 Relaisleitungen mit einer Länge von je ca. 500 Meter vom nächstgelegenen Bach (Bild 6,7). Die Besatzung des RLFA Weistrach speiste sich selbst mit Löschwasser, daher wurden insgesamt 10 B Schläuche (200 Meter) zum nächsten Hydranten Richtung GH Hader verlegt.

 

Nachdem die Personen in Sicherheit gebracht wurden, wurde mit der Brandbekämpfung von Aussen begonnen. Nach 1 Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

 

Abschließend lud uns Bürgermeister Erwin Pittersberger auf ein Gulasch und Getränk zum Landgasthof Kirchmayr ein.

 

Seitens der FF Weistrach ein herzliches Dankeschön an den Inspizierenden HBI Hubert Hinterbuchinger und BGM Erwin Pittersberger.

Am 25.10.2014 wurde die jährliche Inspizierung bei der Feuerwehr Weistrach durchgeführt. Dabei konnten sich die Inspizierenden aus Aukental Hauptbrandinspektor Josef Stöger und Verwalter Johann Illich wie auch Bürgermeister Erwin Pittersberger vom tadellosen Zustand des Hauses und der Fahrzeuge überzeugen.

 

Ein besonderes Augenmerk legten die Inspizierenden auf die Unterlagen des Einsatzleiters, die Einsatzbekleidung, die Schadstoffausrüstung wie auch die Funkausrüstung.

 

Am Nachmittag folgte die traditionelle Inspizierungsübung der 3 Weistracher Feuerwehren. Die Alarmierung erfolgte um 14:00 Uhr von der FF Rohrbach. Danach rückte die Wehr mit 3 Fahrzeugen und 21 Mann zum Übungsobjekt der Suppenhennenverarbeitungs AG aus.

Übungsannahme: LKW Anhänger Brand, Ausbreitungsgefahr auf den 18 Tonnen Stickstofftank wie den Gastank, Vermisste Personen im Gebäude

 

Die FF Weistrach führte mit dem Wasserwerfer des RLFA 2000 die Brandbekämpfung durch. Weiters wurde eine Relaisleitung von den 3 Wehren zur Speisung der Tankwagen errichtet. Zwischenzeitlich wurde ein Atemschutzsammelplatz errichtet. 2 Atemschutztrupps der FF Weistrach führten mit den Nachbarswehren die Personensuche und Menschenrettung durch.

 

Nach dieser Übung wurde unter der Leitung der Geschäftsführung eine sehr interessante Begehung durch das Unternehmen durchgeführt.

Seitens der FF Weistrach ein herzliches Dankeschön an die FF Rohrbach für die Übungsausarbeitung wie auch der Geschäftsleitung für die Begehung.

 

Nach dieser Übung lud die Gemeinde Weistrach wie auch das Unternehmen in das 3 Mäderl Wirtshaus auf Speis und Trank ein.

Am 27.10.2012 um 13:00 Uhr war es so weit, die Gruppe 5 der FF Weistrach trat zur Ausbildungsprüfung " Technischer Einsatz" in Bronze an. Nach wochenlangen Übungen konnte die Gruppe 5 unter der Leitung von Feuerwehrmann Manuel Steindl das erlernte Wissen unter Beweis stellen. Als erstes wurden die Erste Hilfe Kenntnisse von dem Prüferteam aus Amstetten abgefragt. Diese Stationen konnten die Weistracher Feuerwehrmänner ohne Fehlerpunkte bestehen. Danach folgte die Gerätekunde wobei jedes der 10 Mitglieder 2 Geräte im Fahrzeug anzeigen musste. Die Schwierigkeit bestand darin das man bei geschlossenem Fahrzeugrollo das Gerät bis auf eine Handbreite Anzeigen und die Funktion des Gerätes beschreiben musste .

 

Danach folgte der Praxisteil mit dem Einsatzszenario. Dabei wurde ein Technischer Einsatz mit Menschenrettung durchgespielt. Die Feuerwehrmänner mussten die Fahrbahn absichern die Beleuchtung wie auch den Brandschutz mittels Hochdruckrohr aufbauen und den hydraulischen Rettungssatz in Einsatz bringen. Die Kameraden absolvierten diese Leistungsprüfung in der vorgegebenen Zeit und konnten sich somit über das begehrte bronzene Abzeichen "Technischer Einsatz" freuen.

Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Franz Kogler und Bürgermeister Erwin Pittersberger bedankten sich für das tolle Engagement. Kommandant der FF Weistrach Norbert Pürmayr bedankte sich bei seiner Truppe für die Übungstätigkeit und den erfolgreichen Abschluss der Leistungsprüfung.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Bewerterteam BSB Franz Brenner, FT Ing. Herbert Puchebner und ASB Bernhard Untersteiner für die Übungsvorbereitung wie auch die Abnahme der Leistungsprüfung.

v.l.n.r.: Manuel Steindl, Robert Krennmayr, Markus Graf, Helmut Öfferlbauer, Roman Öfferlbauer jun., Klaus Pickl, Josef Payrleitner, Matthias Broucek, Patrick Hörtler, Gregor Payrleitner

Am 21.07.2012 führte die Gruppe 5 unter der Leitung von Klaus Pickl eine Übung zum Thema " Verhalten von Fleckvieh & Gefahren in der Landwirtschaft durch. Zuerst erklärte uns Klaus grundlegende Verhaltensregeln zur Führung von Fleckvieh. Es ist besonders darauf zu achten, dass man Kontakt zum Tier herstellt und Ruhe ausstrahlt. Als nächstes übten die Feuerwehrmänner das Richtige anbringen einer Leine am Schädel des Tieres. Danach wurde eine Kuh aus dem Stall geführt, damit jeder in der Praxis üben konnte.

Es wurden die verschiedensten Szenarien unter anderem: Tierrettung von Schweinen oder Stieren besprochen. Es gab viele gute Lösungsvorschläge. Natürlich ist jede Situation besonders und verlangt nach individuellen Lösungen. Eins ist sich die Gruppe sicher, im Falle einer Ausnahmesituation wie z.B. eines Brandes bleibt die Tierrettung eine Riskante und gefährliche Angelegenheit. Nach Meinung der Gruppe 5 ist die schnellste und sicherste Lösung die Tiere auf eine Weide oder einen anderen sicheren Bereich zu treiben.

 

Als nächstes wurde die Güllegrube begutachtet und die verschiedenen Möglichkeiten einer Menschenrettung diskutiert. Es gab verschiedenste Lösungsansetze: vom Zuwerfen einer Rettungsleine als Erstmaßnahme bis zum Einsatz von Atemschutz, Leitern und Belüftungsgerät wie auch das Zeitgleiche Abpumpen der Gülle.

 

Nach einer Stunde konnten die 10 Feuerwehrmänner einrücken.

 

Am Samstag den 16.06.2012 führte die Gruppe 5 eine intensive Einsatzübung durch. Bei heißen 30 Grad startete die Übung um 18:30 Uhr mit einem theoretischen Teil zum Thema " Richtiges Absichern von Unfallstellen". Dieser interessante Vortrag wurde von Roman Öfferlbauer jun. abgehalten. Nach dieser Theorie folgte die Praxis im Ortsteil Sonnenfeld. Nach einer richtigen Unfallstellen Absicherung musste ein defekter VW Polo abgschleppt werden. Unter der Anleitung von Gregor Payrleitner wurde das Fahrzeug auf die Abschleppachse gezogen. Durch die Zuhilfenahme der Abschleppachse konnte das bereits vorhanden Wissen gefestigt und auch neues Wissen erlernt werde. Danach wurde das Fahrzeug gesichert auf einem Firmengelände abgestellt.

 

Als zweites Einsatzszenario musste aus diesem VW Polo eine Menschenrettung durchgeführt werden. Um allen Übungsteilnehmern die Möglichkeit zu bieten die Handhabung des hydraulischen Rettungssatzes kennenzulernen mussten verschiedenste Aufgaben gelöst werden. Unter anderem musste die Motorhaube mit dem Spreizer geöffnet werden um die Batterie abklemmen zu können. Ebenfalls wurde der Kofferraum wie auch alle Seitentüren und das Dach entfernt. Mit dem hydraulischen Zylinder wurde das PKW Dach nach oben gedrückt um mehr Kopffreiheit zu bekommen. Durch den richtigen Einsatz des Zylinders kann auch die Beinfreiheit vergrößert werden. Als nächstes musste das Fahrzeug aufgehoben werden um z.B. eine eingeklemmte Person unter dem Fahrzeug befreien zu können. Schlussendlich wurde die Frontscheibe zerschnitten und das Fahrzeugdach geöffnet.

 

Nach einer schweißtreibenden 2,5 Stunden Übung rückten die 8 Feuerwehrmänner erschöpft in Feuerwehrhaus ein.