Die FF Weistrach bekam am 14.06.2012 die Möglichkeit in einem Gebäudeteil der Familie Pfaffeneder "Dandlwagner" zu Üben der in kürze Abgerissen wird. Die Übung wurde von Thomas Gunsch und Ulrich Berndl erarbeitet. Um 19 Uhr startete die Einsatzübung vom Feuerwehrhaus mit der Alarmierung zu einem Zimmerbrand mit einer vermissten Person. Während der Anfahrt überprüften die Atemschutzgeräteträger ihre Ausrüstung und legte diese danach an. Am Übungsobjekt angekommen erkundete Einsatzleiter Gregor Payrleitner die Lage. Nach dieser Erkundung begann der Atemschutztrupp mit der Menschenrettung. Da die Stiege in das Obergeschoss verschlossen war, musste diese mit der Feuerwehraxt geöffnet werden. Durch die zwei Rauchgranaten hatte der Trupp eine realistische Sichtweite von ca. 30 cm. Da die Sicht in Bodennähe am besten war musste der Trupp kriechen vorgehen. Durch eine taktische Suche konnte die Person rasch gerettet werden. Da noch einige Räume nicht durchsucht wurden, musste der Trupp ein zweites mal in das Übungsobjekt. Als der Trupp mit der Suche fertig war wurde ihnen der Rückzugsweg versperrt und sie meldeten sich per Funk beim Einsatzleiter. Sofort wurde darauf reagiert und eine Rettungsöffnung durch ein Fenster geschaffen. Für diese Öffnung mussten mit dem Trennschleifer die Fenstergitter entfernt werden. Danach wurde das Obergeschoss mit dem Be- und Entlüftungsgerät rauchfrei belüftet. Um 20:30 Uhr konnte die sehr interessante Übung beendet werden.

 

Seitens der FF Weistrach ein herzliches Dankeschön an die Familie Pfaffeneder die uns das Übungsobjekt zur Verfügung stellte.

Am 04.04.2012 um 19 Uhr probte die Feuerwehr im Rahmen einer Allgemeinen Übung den Ernstfall.

Während der Anfahrt überprüften die Feuerwehrmänner die Atemschutzgeräte. Das Löschfahrzeug übernimmt bei dieser Übung die Wasserversorgung vom nächsten Schwimmteich. Der Einsatzleiter erkundigt sich mit einem Mitarbeiter der Firma bei der Brandmeldeanlage über den Bereich wo sich der auslösende Melder befindet.

Anschließend informierte der Einsatzleiter den bereits ausgerüsteten Atemschutztrupp über den Melder Standort. Unverzüglich machte sich der Trupp auf die Suche. Zeitgleich wurde vom LFA-S mittels Tragkraftspritze beim Teich angesaugt und eine 350 m lange B Leitung bis zur Tischlerei gelegt. Danach wurde ein Aussenangriff mit 2 Rohren durchgeführt. Auch der Wasserwerfer des RLFA wurde eingesetzt.

Nachdem der ATS Trupp den Melder ausfindig machen konnte, wurde festgestellt, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Der Trupp informierte mittels Funk den Einsatzleiter. Dieser ordnete einen Kontrollgang in der Halle an. Danach konnte die Relaisleitung abgebaut werden. Nach dieser interessanten Übung wurden alle anwesende Kameraden auf die Bandmeldeanlage eingeschult. Die BMA verfügt über 8 Bereiche, wobei pro Bereich ca. 10 - 15 Brandmelder installiert sind. Die Kameraden suchten sich einen Melder aus, den sie in der Halle finden mussten. Nach dieser erfolgreichen Suche konnten die 17 Feuerwehrmänner nach rund 1,5 Stunden wieder einrücken.

Danke an die Firma Kornmüller, die das Objekt für die Übung zur Verfügung stellte.

Am 31.03.2012 wurde die monatliche Übung der Gruppe 5 durchgeführt. Die Übung wurde von Schadstoffsachbearbeiter Matthias Broucek erarbeitet. Übungsannahme war ein Unfall mit einem Tankwagen wobei Dieselöl von der Brücke in das Gewässer floss.

Aufgrund der geringen Breite des Baches eignete sich die Teleskopleiter perfekt dafür. Nachdem die passende Länge eingestellt wurde konnte die Leiter mit einer schwarzen Plane umwickelt werden. Mit einem Krampen wurden die Seiten des Baches so bearbeitet das die Leiter den passenden halt findet.

Die zweite Ölsperre wurde mit 2 A Saugschläuchen sehr schnell und effektiv gelegt. Zur Veranschaulichung der Eigenschaften des Ölbindemittels wurde eine geringe Menge des Bindemittels in den Bach eingebracht. Wie man auf den letzten 3 Fotos erkennen kann, schwimmt das Bindemittel auf der Wasseroberfläche. Durch die Ölsperre sammelt sich das Bindemittel in einer Ecke und kann so das Öl im Wasser binden. Das reine Wasser kann somit ungehindert unter der Sperre durchlaufen.

Das Bindemittel wurde abgeschöpft und fachgerecht entsorgt. Nach dieser gelungenen Übung konnten die 9 Feuerwehrmänner nach 1 Stunde wieder einrücken.

Am 17.12.2011 wurde eine schweißtreibende und sehr anstrengende Atemschutzübung durchgeführt. Im Vordergrund bei dieser Übung stand die Leistungsfähigkeit mit schwerem Atemschutz kennen zu lernen. Darum entschied sich Verwaltermeister Gregor Payrleitner für einen Fußmarsch auf das Wetterkreuz in Weistrach.

Nachdem sich die Feuerwehrmänner mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten und die notwendigen Geräte wie Schaufeltrage, Rettungsleine und Feuerwehraxt mit sich führten konnte mit der Übung vom Haus Pichler (Moser) gestartet werden.

In zügigen Schritten ging es auf das Wetterkreuz, bei regnerischem und windigem Wetter war die Besteigung anfangs noch sehr kalt. Aber aufgrund der doch sehr starken Belastung wurde den Atemschutzträgern schnell warm und es dauerte nicht lange bis die ersten Schweißperlen in die Atemschutzmaske tropften.

Das Wetterkreuz konnte schnell bezwungen werden, nach einer kurzen Erholungsphase ging es wieder bergab in Richtung Fahrzeuge.

Erstaunlicherweise konnten die Atemschutzträger mit den mitgeführten 2 x 200 Bar Flaschen die gesamte Übung unter Atemschutz durchführen. Vom Start bis zum Ziel benötigte der Trupp schnelle 25 Minuten.

Unter der Leitung von Kommandant Norbert Pürmayr wurden die Mitglieder der Gruppe 5 über die richtige Menschenrettung aus einem Fahrzeug geschult. Nach einer theoretischen Einschulung mit den Schwerpunkten Unfallstellenabsicherung, richtiges Sichern des Fahrzeuges und richtige Bedienung des Rettungssatzes konnte in die Praxis übergegangen werden.

Nachdem die Unfallstelle abgesichert war wurde das verunfallte Fahrzeug stabilisiert, zeitgleich wurde der Rettungssatz in Stellung gebracht und ein 3 facher Brandschutz errichtet. Nachdem der Fußraum mit dem hydraulischen Stempel vergrößert wurde, wurde die B Säule des Fahrzeuges herausgeschnitten um eine bestmögliche und vor allem schonende Rettung zu ermöglichen.

Weiters wurde eine Fachmännische Öffnung des Fahrzeugdaches durchgeführt. Dabei wurde die Windschutzscheibe durchgeschnitten und die Verbindung der B Säulen zum Dach getrennt. Danach ist es möglich das Dach nach hinten zu klappen. (siehe Foto 8).

Nach einer spannenden und vor allem lehrreichen Übung konnte nach 1,5 Stunden wieder eingerückt werden.