Die 3 Weistracher Feuerwehren Üben für den Ernstfall.

4 vermisste Personen, 2 Brandherde, massive Rauchentwicklung, gefährliche Stoffe und verwinkelte Kellerräume, so lautete die Kurzbeschreibung die Einsatzleiter Thomas Gunsch den Atemschutztrupps weitergab.

Die ersteintreffende FF Weistrach begann sogleich mit der Menschenrettung. Die weiteren Feuerwehren Rohrbach und Goldberg rüsteten sich ebenfalls mit dem schweren Atemschutz aus.

Um sich im völlig verrauchten Keller nicht zu verirren, wurde im Aussenbereich eine Rettungsleine befestigt, damit man einen sicheren Rückzugsweg gewähren konnte. Es dauerte nicht lange bis die erste Person mittels Notrettungsset gerettet werden konnte.

Die insgesamt 4 Atemschutztrupps arbeiteten hervorragend zusammen. Die Räume wurden systematisch durchsucht. Somit konnten die restlichen 3 Personen gerettet und die 2 Bandherde rasch gelöscht werden.

Bei diesem heißen Abend wurde den Feuerwehrmännern in dicker Einsatzuniform und mit schweren Atemschutz einiges abverlangt.

Nach 1 Stunde konnte die Übung beendet werden. Bei der Übungsbesprechung wurde der Übungsverlauf besprochen und abschliessend gab es das obligatorische Atemschutzmenü Knacker + Getränk für die 22 beteiligten Feuerwehrmänner.

Am Donnerstag dem 11.08.2011 wurde eine allgemeine Übung am Parkplatz des Feuerwehrhauses durchgeführt.

Themenschwerpunkt war der Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes nach einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Die Übungsleitung erklärte das richtige Stabilisieren des Fahrzeuges und das Vorgehen beim öffnen der Türen.

Nicht nur Spreizer und Schere kamen zum Einsatz, auch der hydraulische Rettungszylinder wurde verwendet. (siehe Foto 7)

Nach 1,5 Stunden konnten die 14 Feuerwehrmänner die erfolgreiche Übung beenden.

Da am 27.05.2011 die Lange Nacht der Kirchen stattfindet, und ein Konzert am Dachboden der Pfarrkirche durchgeführt wird, wurde am 19.05.2011 eine Allgemeine Übung ausgearbeitet um im Ernstfall schnellstmöglich helfen zu können.

Als die Feuerwehr bei der Pfarrkirche Weistrach eintraf erkundete Einsatzleiter Brandinspektor Thomas Gunsch die aktuelle Lage. Dabei stellte er fest das 2 Personen bewusstlos am Dachboden zusammengebrochen sind und sich ein Feuer entwickelte.

Sofort wurden 2 Atemschutztrupps zur Menschenrettung über den Kirchenturm auf den Dachboden geschickt. Nachdem die Personen lokalisiert wurden konnten diese mittels Notrettungsset aus dem verrauchten Dachboden gerettet werden. Am Kirchenturm wurden die geretteten Personen zur Seilrettung vom Turm vorbereitet. Die Rettung gestaltete sich nicht ganz einfach da der Turm sehr steile Treppen hat und der Platz sehr beschränkt ist.

Nichts desto trotz konnten die Weistracher Feuerwehrmänner unter schweißtreibender Arbeit eine schonende Menschenrettung schnellstmöglich durchführen.

Um die Wasserversorgung bei einem eventuellen Brandfall zu sichern, wurde parallel zur Menschenrettung eine Relaisleitung vom Hydranten nähe Maderthaner gelegt.

Nach 2 Stunden konnten 16 Feuerwehrmänner mit 3 Fahrzeugen zur Übungsbesprechung ins Feuerwehrhaus einrücken.

 

Am 20.05.2011 übte die 1. KHD Bereitschaft Niederösterreich in der Firma Mondi Neusiedler in Hausmening den Enstfall. Der Abschnitt St.Peter/Au war mit 7 Fahrzeugen und 42 Mann bei der Übung beteiligt. Am Übungsort angekommen bekam Zugskommandant Brandinspektor Thomas Gunsch die Schadenslage von der Einsatzleitung zugewiesen.

Unsere Aufgabe war es 2 Relaisleitungen von der Ybbs zu legen und Tank Ertl und Tank Seitenstetten / Markt zu speißen um die Wasserversorgung sicher zu stellen. Die Relaisleitung wurde von FF Biberbach, FF Aschbach, FF St.Michael und FF Weistrach zu den Tankwägen gelegt.

Dies war nicht ganz einfach da man von der Ybbs bis zur Firma dichtes Gebüsch und einen steilen Hügel bezwingen musste.

Zeitgleich gab Zugskommandant Gunsch den beiden Tankwägen den Befehl das sich 2 Trupps mit schweren Atemschutz ausrüsten müssen um den Band im Schadstofflager zu bekämpfen.

Aufgrund der hohen Temperaturen wurden die Einsatzkräfte bei dieser 2,5 stündigen Übung sehr gefordert.

Die anderen KHD Züge mussten unter anderem eine große Lagerhalle schützen. Ein weiterer Zug beübte einen Verkehrsunfall mit einem Autobus wobei Personen eingeklemmt wurden. Nachdem die Personen befreit waren wurde der Bus mit 2 Feuerwehrfahrzeugen auf die Räder gestellt um den Abtransport zu ermöglichen.

Der Wasserzug legte eine Ölsperre über die Ybbs um die Gefahr einer großen Verunreinigung durch Chemikalien zu minimieren.

Da im Schadstofflager nicht klar war ob gefährliche Flüssigkeiten ausgetreten sind wurde der Atemschutztrupp Weistrach in die Halle geschickt um die innenliegenden Schächte und Kanaldeckel mit Planen und Sandsäcken abzudichten.

Bei dieser Katastrophenhilfsdienstübung waren insgesamt 5 Züge mit 34 Fahrzeugen und über 200 Mann im Einsatz.

weiteres auf unserer Bezirkshomepage unter: http://www.ff-amstetten.at/index.php?id=85&backPID=85&tt_news=3723

Am 05.05.2011 um 19:00 Uhr wurde unter der Leitung der FF Rohrbach eine Atemschutzübung durchgeführt. Übungsannahme war ein Brand in einem Landwirtschaftlichen Anwesens wobei 3 Personen vermisst wurden. Sofort wurden die Atemschutztrupps zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt.

Innerhalb kurzer Zeit konnten die Trupps der FF Rohrbach und Goldberg ein vermisstes Kind wie auch den Hausherren lokalisieren. Mittels Schaufeltrage wurden die Personen aus dem 1 Stock gerettet. Zeitgleich rettete der Atemschutztrupp Weistrach die Hausherrin aus einem anderen verrauchten Gebäudeteil.

Nach einer Übungsbesprechung fuhren wir in das Feuerwehrhaus Rohrbach auf das obligatorische Atemschutzmenü. Es zeigte sich wieder einmal das die 3 Weistracher Feuerwehren sehr gut Zusammenarbeiten.

Die FF Weistrach war mit RLFA 2000 und 6 Mann bei der Übung vertreten. Wir bedanken uns ganz herzlich für die interessante Übung.