Am 28.11.2009 wurde die jährliche Schlussübung durchgeführt. Zugskommandant BM Norbert Pürmayr stellte eine sehr Interessante Übung beim Anwesen der Familie Alber zusammen. Als Übungsannahme wurde ein Garagenbrand mit vermissten Personen angenommen.

Einsatzleiter OBI Roman Öfferlbauer schickte unverzüglich 2 Atemschutztrupps mit HD Rohr und Notrettungsset in das Übungsobjekt.

Innerhalb kürzester Zeit konnten die vermissten Personen gerettet. In der Garage befindliche Kanister mit brennbarer Flüssigkeit wurden ebenfalls aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Die Besatzung des LFA-S stellte die Wasserversorgung sicher. Dabei mussten rund 300 Meter B Schlau verlegt werden. Innerhalb von 10 Minuten konnte die Relaisleitung fertig gestellt werden um Wasser zu fördern.

Bei dieser Übung wurde unter anderem getestet ob die Tragkraftspritze Weistrach alleine die Wasserfördernde Strecke bewältigen kann. Es stellte sich heraus das es problemlos möglich ist.

An diesem schönen Samstag nahmen 27 Feuerwehrmänner an der 1 stündigen Abschlussübung teil.

Die FF Weistrach möchte sich ganz herzlich bei der Familie Alber für die Bereitsstellung des Übungsobjektes und die hervorragende Bewirtung bedanken.

Am 15.10.2009 um 19:30 Uhr wurde der Abschnitt West des AFK St.Peter/Au zum Schutzanzuggewöhnungstraining nach Seitenstetten/Markt eingeladen.

Schutzanzuggewöhnungstraining bedeutet: dass der Feuerwehrmann samt Atemschutzgerät in einen dicken Schutzanzug steigt, dieser wird dann komplett geschlossen.

Die Schutzanzüge, werden im wesentlichen für Einsätze im Bereich Gefahrgut verwendet, da diese unter anderem gegen Säuren und Chemikalien beständig sind.

Bei insgesamt 3 Stationen musste der 3 Mann Trupp verschiedene Aufgaben bewältigen.

Station 1: Mittels Spanngurten, Abdichtkissen und Pressluft musste ein Loch im Güllefaß abgedichtet werden.

Station2: Mit dem Explosimeter musste in einer Garage nach austretenden Gasen gesucht werden.

Station 3: Mit Hilfe der neuen Wärmebildkamera mussten mehrere Hitzequellen lokalisiert werden.

Durch den Schutzanzug bleibt die Ausatemluft im inneren eingesperrt darum wird es sehr warm und schwül. Weiters läuft aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit die innere Scheibe immer wieder an, die Kommunikation wird aufgrund der Atemschutzmaske und dem Schutzanzug sehr schwierig.

Obwohl die Arbeit im Schutzanzug sehr schwierig war konnten die Feuerwehrmänner aus Weistrach die Aufgaben rasch und effektiv lösen.

im Anzug v.l.: Gregor Payrleitner, Markus Graf, Josef Payrleitner

Die FF Weistrach nahm mit 5 Mann an der Übung teil und konnte nach 2 Stunden wieder einrücken.

Am 01.10.2009 um 19:30 wurde eine Atemschutzübung des AFK St.Peter/Au Abschnitt West abgehalten. Im Einsatzgebiet der FF Goldberg wurde ein beginnender Waldbrand beübt. Die Aufgabe der FF Weistrach bestand darin mit dem LFA-S eine Relaisleitung Richtung Waldbrand zu verlegen.

Mit dem praktischen Pumpenblock konnte die Besatzung mühelos mit der Tragkraftspritze vom Hydranten ansaugen. Zeitgleich wurden 10 B Schläuche verlegt. Für den daneben liegenden Atemschutzkompressor der FF St.Peter/Au wurde eine Stromversorgung gewährleistet. Mit dem Lichtmast wurde unser Arbeitsbereich ausgeleuchtet.

Die Besatzung des RLFA 2000 rüstete sich mit Atemschutz aus und suchte den Wald nach Personen ab. Die Brandbekämpfung wurde ebenfalls mit Atemschutz durchgeführt.

Für die tadellose Leistung bedankte sich AFK Kdt. BR Franz Kogler und Bürgermeister Ignaz Wieser. Einsatzleiter OBI Benjamin Stieblehner (FF Goldberg) bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit.

Als Abschluss durfte sich jeder Feuerwehrmann das obligatorische Atemschutzübungs Menü Knacker,Semmel+ Getränk genehmigen.

Nach ca. 2,5 Stunden konnten die Kameraden der FF Weistrach wieder die Einsatzbereitschaft herstellen.

   

Am 24.09.2009 um 13:30 Uhr wurde im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes eine Übung veranstaltet. Als Übungsannahme wurde ein Brand in einem Landwirtschaftlichen Objekt angenommen.

Die Herausforderung bestand darin das ein sehr weiter Weg vom Übungobjekt und der Wasserentnahmestelle überwunden werden musste.

Es wurde eine Relaisleitung gelegt werden die ca 80 Höhenmeter beweltigen musste. Dabei wurden ca. 40 B Schläuche verlegt und 4 Tragkraftspritzen in Stellung gebracht.

Die FF Weistrach nahm mit dem RLFA 2000 und 7 Mann an der Übung teil. Die Hauptaufgabe der FF Weistrach bestand darin von aussen die Feuermauer zu schützen und einen Atemschutztrupp für den Innenangriff zu stellen.

Die Übung wurde von BFKDT. Stv.: BR Rudolf Katzengruber und HBI Herbert Harmoser (Kdt. FF Zeillern) überwacht.

Unser Zugskommandant HBI Walter Lemmberger (FF St.Peter/Au) bedankte sich für die sehr Erfolgreiche Übung. Insgesamt nahmen 7 Feuerwehren mit 41 Mann an der Übung teil.

Nach 2,5 Stunden konnte die FF Weistrach wieder Einrücken.

Beteiligte Feuerwehren: FF Weistrach, FF Rohrbach, FF St.Peter/Au, FF St.Michael, FF Seitenstetten Markt, FF Ertl, FF Aukental

Am 03.09.2009 um 19:30 Uhr stand eine weitere übergreifende Gruppenübung am Programm der FF Weistrach.

Die Gruppenkommandanten hatten die Aufgabe eine Übung auszuarbeiten. Es wurde darauf geachtet ein sehr realistische und individuelle Übung zu planen.

Als Übungsannahme wurde ein Garagenbrand, der vermutlich durch Kinder verursacht wurde angenommen. Einsatzleitner Karl Rohrleitner musste schnell handeln da bei der Anfahrt bereits Rauch aus der Garage stieg.

Sofort rüstete sich ein Atemschutztrupp aus, der mittels Hochdruckrohr und Notrettungsset den Innenangriff startete. Die Atemschutzträger konnten zwei Kinder in der Montagegrube der Werkstätte auffinden. Unverzüglich wurden diese so schnell wie möglich in Sicherheit gebracht. Zeitgleich wurde eine Versorgungsleitung vom nächsten Hydranten gelegt.

Da eine weitere Person unter dem Auto eingeklemmt war, wurde ein zweiter Atemschutztrupp in die Garage gerufen. Mit dem Wagenheber konnte der Verletzte unter dem Auto gerettet werden.

Zugskommandant Norbert Pürmayr war mit der Leistung seiner Kameraden sehr zufrieden. Nach 2 Stunden konnten die 16 Kameraden den Abend gemütlich ausklingen lassen.