Am Vormittag des 21.10.2017 fand die jährliche Inspektion der Feuerwehr statt. Die Inspizierenden der FF Seitenstetten Dorf unter der Leitung von Abschnittsfeuerwehrkommandanten BR David Strahofer überprüften im Beisein von Bürgermeisters Erwin Pittersberger und des Weistracher FF Kommandos die geforderten Unterlagen und Geräte. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Aktualität der Einsatzleiterliste der Fahrtenbücher und des Dienstpostenplanes gelegt. Danach folgte die Überprüfung der Einbaupumpe, Tragkraftspritze und des hydraulischen Rettungssatzes. Die Inspektion verlief den Erwartungen entsprechend ordnungsgemäß ab, sodass es keine beanstandungen gab und die Feuerwehr ein weiteres Jahr für die Sicherheit der Bevölkerung arbeiten darf.

Am Nachmittag folgte die traditionelle Inspizierungsübung mit den drei Weistracher Feuerwehren wobei die FF Goldberg die Übung ausarbeitete. Der Weg führte uns Richtung Kürnberg wo gemeinsam eine Menschenrettung aus einem PKW durchzuführen war. Weiters wurde die Tragkraftspritze zur Wasserversorgung eingebaut. Die PKW Bergung wurde mit dem Greifzug durchgeführt der an einem Baum befestigt wurde.

Bei dieser Übung konnten sich die Inspizierenden ein Bild über die beherrschung und funktionalität der Gerätschaften machen. Bei der Übungsbesprechung wurden Kleinigkeiten aufgezeigt und positives hervorgehoben.

Bürgermeister Erwin Pittersberger bedankte sich bei den Feuerwehrmännern und Frauen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und den tadellosen Zustand der Häuser und Geräte.

 

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Am 15.09.2017 um 19:00 Uhr startete eine groß angelegte Feuerwehrübung bei der Firma Brekner Palettenlogistik in Weistrach. Neben den drei Weistracher Feuerwehren (Weistrach, Rohrbach und Goldberg) nahmen auch der 2 und 3 KHD Zug der 1 KHD Bereitschaft NÖ an der Übung teil.

Als Übungsannahme wurde ein Großbrand der Lagerhalle aufgrund eines vorangegangenen Gewitters angenommen. Als erstes wurde von den Feuerwehren Rohrbach und Goldberg eine Relaisleitung von einem Nahe gelegenen Schwimmteich gelegt. Die FF Weistrach errichtete gleichzeitig die Einsatzleitung um die eintreffenden KHD Züge einzuteilen.

Der 2 und 3 KHD Zug trafen sich um 19:00 Uhr in der Haassiedlung Weistrach der als Bereitstellungsraum festgelegt wurde. Dabei konnten die Zugskommandanten des 2 Zuges Johann Huber (FF Pinnerdorf) und 3 Zuges Gregor Payrleitner (FF Weistrach) eine kurze Einsatzbesprechung durchführen. Nach der Alarmierung über Funk fuhren die Züge in das Einsatzgebiet. 

Um 19:20 Uhr traf der 2 KHD Zug an der Einsatzstelle ein und errichtete eine Relaisleitung vom 600 Meter entfernten Bach um die Teleskopmastbühne der FF Stadt St. Valentin zu versorgen. Zeitgleich rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung aus.

Der 3 KHD Zug traf um 19:30 Uhr beim Brandobjekt ein. Die Aufgabe bestand darin ebenfalls eine 600 Meter lange Relaisleitung vom Bach zu legen und ebenfalls Steig St. Valentin zu speißen. Die 3 Tankwagenbesatzungen rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus um auch nach den vermissten Personen zu suchen. Zusätzlich errichtete die FF St.Peter/Au einen Atemschutzsammelplatz und füllte die verbrauchten Flaschen mit dem Atemluftkompressor.

Nach rund 1,5 Stunden konnte die sehr interessante Übung beendet werden.

Bei der Übungsbesprechung dankte KHD Bereitschaftskommandant Thomas Gunsch für die Teilnahme an der Übung. Auch Abschnittsfeuerwehrkommandant David Strahofer und die Übungsbeobachter Hermann Reitbauer und Alois Gruber waren mit der Übung sehr zufrieden.

Bezirksfeuerwehrkommandant Stv. Josef Fuchsberger bedankte sich bei seinen Kameraden/innen für die hohe Übungsbeteiligung und unterstreichte die Wichtigkeit des Katastrophenhilfsdienstes.

Insgesamt nahmen rund 150 Feuerwehrmänner und Frauen mit 22 Fahrzeugen an der Übung teil.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Geschäftsführung der Firma Brekner für die zur Verfügung stellung des Firmenareals und der Verpflegung.

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Am 06.07.2017 um 19:30 Uhr wurde die Einschulungsübung mit dem neuen hydraulischen Rettungssatz durchgeführt. Brandinspektor Gregor Payrleitner begann die Einschulung mit einem Theroieteil im Schulungsraum wo über die Technischen Daten den Richtigen Rettungstechniken und dem Ergonomischen Arbeiten referiert wurde.

Danach folgte die Praxis bei der KHD Halle wo ein Auto vorbereitet wurde. Nach Positionierung der Bereitstellungsplane wurde diese mit den notwendigen Geräten und Materialien zur Menschenrettung befüllt. Anschließend wurde unter Anleitung von Payrleitner verschiedene Rettungstechniken mit dem neuen hydraulischen Rettungssatz ausprobiert.

Mit neuen Erkenntnissen konnten die 23 teilgenommenen Mitglieder um 22:00 Uhr die Übung beenden.

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Aufgrund einer neuen Dienstanweisung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes müssen alle aktiven Atemschutzgeräteträger einen jährlichen Leistungstest absolvieren um die notwendige Fitness zu überprüfen. Des weiteren ist je nach Alter des Atemschutzgeräteträgers eine fünf, drei oder jährliche Gesundenuntersuchung beim Hausarzt durchzuführen.

Daher führten die Sachbearbeiter Atemschutz Hubert Leitner und Feuerwehrmedizinischer Dienst Christian Graf den sogenannten Finnentest für die 34 Weistracher Atemschutzgeräteträger durch.

Dieser Finnentest besteht aus 5 Stationen und wird in voller Einsatzbekleidung mit Atemschutz druchgeführt.

Je 100 m gehen mit und ohne Kanister (2 Stk. je 16kg)

90 Stiegen hinauf und 90 Stiegen hinunter steigen

47kg LKW-Reifen mit einem 6kg Hammer 3m weit schlagen

Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen

C- Schlauch einfach zusammenrollen

Alle diese Stationen müssen in knapp 15 Minuten mit einer Atemluftfüllung absolviert werden.

Den anspruchsvollen Leistungstest konnten die bisher getesteten 30 Atemschutzgeräteträger bestehen die somit ihre Grundfitness bestätigten.

 

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Am 19.01.2017 führte Gruppenkommandant Alexander Aigner bei Minus 10 Grad die geplante Übung mit seinen Gruppenmitgliedern durch. Die Übung begann mit einer Schulung des Rüstlöschfahrzeuges wobei die verschiedenen Löschmittel Wasser/Schaum/Pulver/CO2 erklärt wurden. Danach wurde noch eine kurze Notstromaggregat und Lichtmastschulung durchgeführt.

Anschließend wurde mit der heißen Brandübung begonnen wobei das Verhalten eines trockenen Christbaumes beobachtet wurde. Anzumerken ist, dass der Christbaum die ganze Zeit in einem mit Wasser gefüllten Ständer stand und trotzdem sehr trocken war und gut brannte.

Wie auf den Fotos zu sehen ist weitete sich der Brand des Christbaumes innerhalb von 30 Sekunden auf den kompletten Baum aus. In dieser Zeit wurden die Flammen rund 5 Meter hoch wobei man sich vorstellen kann das sich die Flammen in einem Wohnraum mit 2,6 Meter Raumhöhe im Deckenbereich ausbreiten würden. Die Rauchentwicklung, Hitzeentwicklung und vor allem der Funkenflug waren enorm. In einem Raum würden innerhalb kürzester Zeit alle umliegenden Gegenstände wie Vorhänge, Tischtücher, Couch usw. in Brand geraten.

Als Fazit kann man sagen, dass grundsätzlich keine Zündquellen in der Nähe eines Christbaumes vorhanden sein sollten. Einen Christbaumbrand kann man nur in der Erstphase löschen (5 Sekunden). Das bedeutet das ein Feuerlöscher neben der Person bereit stehen müsste was sehr unwahrscheinlich ist. Schnell einen Feuerlöscher zu holen oder einen Kübel mit Wasser zu füllen wäre vermutlich zu spät da der Baum nach ca. 30 Sekunden in Vollbrand steht.

Folgende Vorgehensweise seitens der Feuerwehr: Personen retten - Türe schließen - Wohnung verlassen - Feuerwehr über Notruf 122 verständigen - Feuerwehr einweisen 

Nach dieser interessanten Übung konnten die 10 beteiligten Mitglieder nach rund 1 Stunde in das warme Feuerwehrhaus einrücken.

Natürlich wird dieses Jahr vor Weihnachten neuerlich diese Information zu Verfügung stehen.

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